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Nachbarschaftsrecht, Haftung durch Wühlmausbefall

| 5. Juni 2021 10:11 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von


12:55

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Grundstück in Brandenburg Mühlenbecker Land befindet sich in direkter Nachbarschaft zur B96A. am Grundstück verläuft parallel ein offener Entwässerungsgraben, welcher durch die Straßenmeisterei Nassenheide gepflegt wird. Seit mindestens 8 Jahren wurde hier nur das Bankett neben der Straße gemäht und nicht die Grabenböschung oder die Grabensohle. Auf Grund dessen haben sich in den letzten 2 bis 3 Jahren die Wühlmäuse und auch Ratten explosionsartig vermehrt und sind in mein Grundstück eingefallen wo die Wühlmäuse im Winter meine Hecke durch Wurzelfrass stark zugesetzt haben. Jetzt ist die Hecke auf einer Länge von ca. 13m (Gesamtlänge 40 m) tot und der Rest der Hecke wird bereits braun. Zeugen für die Nichtwartung sind u.a. meine Nachbarn. Ein Kostenangebot wird derzeit noch eingeholt . Schätzkosten belaufen sich auf ca. 3000,00 Euro.

Jetzt zu meiner Frage: Inwieweit kann ich hier meine Ansprüche sowue die Folgeansprüche an die Straßenmeisterei oder das Land Brandenburg richten und wie hoch sind die Erfolgsaussichten und die weiteren Schritte.

5. Juni 2021 | 10:55

Antwort

von


(1565)
Hallestr. 101
53125 Bonn
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Sehr geehrte Fragenstellerin,

ich sehe gute Erfolgsaussichten nach Par. 839 BGB gegen das Bundesland vorzugehen, wenn die Straßenbaumeisterei den Mausbefall z.B. durch Nichtwartung kausal verursacht hat.

So hat der BGH ein Bundesland sogar trotz Hinweisschildern auf Steinschlag verurteilt in einem vergleichbaren Fall.

Eine entsprechende Pflichtverletzung liegt auch in Ihrem Fall mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor.

Beachten Sie bitte auch eine etwaige Regelverjährung von 3 Jahren nach den Par. 195 ff. BGB.

Über Ihre etwaigen Nachfragen freue ich wie auch über eine Bewertung mit 5,0.

Mit freundlichen Grüßen
RA Saeger


Rückfrage vom Fragesteller 25. September 2021 | 15:08

Hallo Herr Saeger,
Die Schadensersatzansprüche wurden vom Landesbetrieb für Strassenwesen abgelehnt.
Begründung:
Eine Vekehrssicherungspflicht sei nicht schuldhaft verletzt worden , da der Gaben regelmäßig gemäht worden sei Die ist nur im oberen Bereich der Fall und nicht im Bereich der Böschung oder der Grabensohle. Da gibt es auch Zeugen und die Aussage selbst vom Leiter der Strassenbahnmeisterei Herr Jandt.

Bezüglich des Mäusebefalls wird behauptet, dass es kein kausalen Zusammenhang zwischen der behaupten Pflichtverletzung und dem Schaden der Hecke besteht .

Jetzt zu meiner Frage: Wie könnte mann hier weiter verfahren und was würde es kosten, wenn sie hier meine Forderungen gegenüber dem Strassenwesen geltet machen würden.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26. September 2021 | 12:55

Sehr geehrte Fragenstellerin,

man kann sicher noch einmal anwaltlich anschreiben und dann in die Klage gehen. Es ist eine Tatsachenfrage, zu deren Beurteilung das Gericht einen Sachverständigen bestellen würde. Ich sende Ihnen mein Angebot.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Saeger

Bewertung des Fragestellers 5. Juni 2021 | 16:53

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 5. Juni 2021
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