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Nachbar verlangt Kürzung der Hecke

13.11.2006 16:06 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Wir haben im Dez. 2002 ein Haus gekauft. An einer Seite es Gründstücks hatte unser Vorbesitzer eine Thujahecke geplanzt die zum Kaufzeitpunkt bereits etwa 1,80 hoch war . Inzwischen ist sie etwa auf 4 m gewachsen.Der Abstand zur Nachbargrenze beträgt ca. 0,75 cm. Unser Nachbar verlangt jetzt von uns ,daß die Hecke auf etwa 1,80 m zurückgeschnitten wird.Als Grund gibt er an : "Bereits im letzten Jahr anlässlich des starken Schneefalls im November waren die Bäume zum großen Teil unter der Schneelast über die Grundstücksgrenze umgebogen.Grundsätzlich haben wir nach dem niedersächsischen Nachbarschaftsrecht die Möglichkeit, alle Zweige, die über die Grundstücksgrenzehinüber ragen, abzuschneiden." Die damals umgebogenen Zweige hatten wir so schnell wie möglich entfernt teils durch Abschneiden teils durch Zurückbinden.
Hinzukommt noch ,daß ein Teil der Hecke ca. 1/4 an einen öffentlichen Weg und der Rest an unser Nachbargrundstück(auch ein Weg bzw. Garage).
Wir möchten die Hecke erhalten und sind nicht bereit auf 1,80m zukürzen . Falls Zweige überhängen sind wir zu einer Beseitigung immer bereit.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

Natürlich können Sie die Äste selbst wegschneiden. Ausweislich des § 50 Niedersächsisches NachbarrechtsG (NRG) sind bei einem Abstand zum Grundstück von 0,75 cm Baumhöhen von max. 3m einzuhalten. Vor dem Hintergrund sowie Ihrer Bereitschaft, konkrete Störungen sofort auf Verlangen zu beseitigen, sehe ich keine Handhabe des Nachbarn, entsprechenden Rückschnitt zu verlangen (zumal auf die gewünschte Höhe von 1.80m).

Ausserdem sind die behaupteten konkreten Beeinträchtigungen auch aktuell nicht (wenn überhaupt je) vorliegend, was ein weiteres Argument dafür ist, dass ein Zurückschnitt jetzt nicht verlangt werden darf. Für den Bereich des öffentlichen Wegen gelten die Schnitthöhen ohnehin nicht, vgl. § 52 Abs. 1 Nr. 2 NRG.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mail<image> </image>anwaltskanzlei-hellmann.de


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!

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