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Nachbar besteht trotz mündlichem Verzicht auf Wegerecht

| 26.06.2013 20:04 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
Auf unserem Grundstück lastet eine Wegerecht. Die private Einfahrt unseres Grundstücks dient auch gleichzeitg dem Nachbarn um von der Seite auf sein Grundstück zu kommen. Das Wegerecht stammt aus dem Jahre 1949 und mittlerweile liegt das Grundstück des Nachbarn in voller Länge an einer öffentlichen Straße. Das Wegerecht wurde seit mindestens 25 Jahren nicht mehr benutzt. Unsere Vorgänger haben dort Bäume gepflanzt.
Im Vertrag steht folgendes:
Das Wegerecht gilt für immer. Sollte das Grundstück eingezäunt sein, ist am nördlichen Ende eine Tor anzulegen.".
Diese Zufahrt am nördlichen Ende existiert bereits. Unser Nachbar möchte jetzt das wir die Bäume fällen weil er das Wegerecht plötzlich braucht. Vor ca. 10 Jahren hat er mündlich schon darauf verzichtet.
Wir möchten nicht das diese Bäume gefällt werden da das ganze nur eine Schikane unseres Nachbarn ist.
Vielen Dank im voraus
Mit freundlichen Grüßen
M.G.

26.06.2013 | 21:10

Antwort

von


(761)
Wambeler Str. 33
44145 Dortmund
Tel: 0231 / 13 7534 22
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:




Frage 1:
"Wir möchten nicht das diese Bäume gefällt werden da das ganze nur eine Schikane unseres Nachbarn ist"


Nach Ihrer Schilderung sollten Ihre Chancen auf den Erhalt der Bäume gut stehen.

Denn ein Wegerecht ist zum einen gem. § 1020 BGB schonend auszuüben und zum anderen muss die Belastung einen Vorteil für das sog. herrschende Grundstück bieten.

An beidem dürfte es fehlen, zumal der Nachbar bereits vor 10 Jahren mündlich auf das Recht verzichtet hat. Nach alledem dürfte es für ihn schwerlich begründbar sein, warum nach 25 Jahren der Nichtnutzung nun ein Bedürfnis für die Nutzung bestehe.

Dies gilt jedenfalls dann, wenn das Wegerecht als Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen ist. In diesem Fall sollte man auch über eine Löschung des Rechts aus dem Grundbuch nachdenken.


Sollte es sich um ein privatvertraglich vereinbartes Wegerecht handeln, dürfte dieses bereits erloschen sein.

Denn sie geben an, Ihre Vorgänger haben die Bäume gepflanzt. Haben diese Vorgänger das Wegerecht privat mit dem Nachbarn vereinbart, gilt dieses Ihnen gegenüber grundsätzlich nicht, da schuldrechtliche Verträge nur zwischen den beteiligten Parteien wirken.







Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Raphael Fork

Bewertung des Fragestellers 01.07.2013 | 17:37

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