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Nachbar bebaut mein Grundstück

| 17.06.2019 19:56 |
Preis: 66,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


22:05
Eines Tages beginnt der Nachbar die Lebende Einfriedung auf der Gemeinsamen Grenze zu entfernen.
mit der Absicht auf dieser Fläche ein Steingarten zu errichten inkl. des Teils meines Grundstückes.
Auf Meine Missbilligung nach §912 ff. BGB setzt der Nachbar sein Bauvorhaben fort, mit der Begründung das Grundstück worauf die Hecke steht gehöre ihm.
Ich Rief darauf das Vermessungsamt an um eine Grenzfeststellung nach § 5 Vermessungsgesetz Baden-Württemberg. Siehe da die Lebende Einfriedung ist/war auf der Grundstückgrenze, Nachbar kümmert es nicht, er baut weiter.
Zudem errichtete er Ein Gartenhaus mit Whirlpool, Strom, Wasser und Abwasseranschluss in der Größe von L3,8m x B 4,5m x H2,3m 1meter von der Gemeinsamen Grundstücksgrenze Entfernt.
Wie kann ich vorgehen damit dieser Wahnsinn endlich aufhört und die Wiederherstellung der Grenzanlage erreichen.


17.06.2019 | 20:54

Antwort

von


(737)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
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Sehr geehrter Fragensteller,

basierend auf Ihrer Schilderung ist ein Beseitigungsanspruch nach § 1004 BGB hier relativ unproblematisch zu bejahen.

§ 1004 BGB :

"(1) Wird das Eigentum in anderer Weise als durch Entziehung oder Vorenthaltung des Besitzes beeinträchtigt, so kann der Eigentümer von dem Störer die Beseitigung der Beeinträchtigung verlangen. Sind weitere Beeinträchtigungen zu besorgen, so kann der Eigentümer auf Unterlassung klagen.
(2) Der Anspruch ist ausgeschlossen, wenn der Eigentümer zur Duldung verpflichtet ist."

Zumindest, wenn nicht mehr als 3 Jahren nach den §§ 195 ff. BGB seit der Vornahme der Handlungen vergangen sind.

Man sollte dem Nachbarn per Einwurfeinschreiben eine angemessene Frist z.B. bis zum 15.7.2019 zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes setzen. Dabei muss man möglichst genau diesen ursprünglichen Zustand beschreiben.

Hinsichtlich des Gartenhauses müsste man schauen. Es würde sich anbieten das örtliche Bauamt zu kontaktieren, ob dieses noch in Einklang mit den möglicherweise von der Landesbauordnung abweichenden kommunalen Vorschriften steht.

Mein Angebot umfasst die außergerichtliche Vertretung in beiden Angelegenheiten. Nehmen Sie es an, wenn Sie es mögen. Ansonste freue ich mich auch schlicht über eine Bewertung mit 5,0.

Mit freundlichen Grüßen
RA D. Saeger


Nachfrage vom Fragesteller 17.06.2019 | 21:43

Ich muss eine kleine Korrektur machen, da dies nicht genau aus meiner Schilderung Herausgeht.

Die Hecke (Lebende Einfriedung stand auf Beiden Grundstücks-hälften ca50/50%)
Gepflanzt wurde sie 1972 durch die Damaligen Besitzer des Nachbargrundstückes und des Vorbesitzers meines Grundstückes.
gilt Daher immer noch § 1004 BGB?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.06.2019 | 22:05

Sehr geehrter Fragensteller,

"Die Hecke (Lebende Einfriedung stand auf Beiden Grundstücks-hälften ca50/50%)
Gepflanzt wurde sie 1972 durch die Damaligen Besitzer des Nachbargrundstückes und des Vorbesitzers meines Grundstückes.
gilt Daher immer noch § 1004 BGB ? "

sicher. Ein eigenmächtiges Entfernen ist in dem Fall erst recht nicht möglich.

MfG RA Saeger

Bewertung des Fragestellers 17.06.2019 | 21:32

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"Der Anwalt hat zügig spät abends und nach der Reg. Arbeitszeit geantwortet dafür "Hut ab".
über das weitere Vorgehen werde ich nochmal darüber schlafen und eine endgültige Entscheidung in den kommenden Tagen treffen.
"
Stellungnahme vom Anwalt:
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 17.06.2019
5/5,0

Der Anwalt hat zügig spät abends und nach der Reg. Arbeitszeit geantwortet dafür "Hut ab".
über das weitere Vorgehen werde ich nochmal darüber schlafen und eine endgültige Entscheidung in den kommenden Tagen treffen.


ANTWORT VON

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