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Nach Mahnung Anzeige wegen Betrugs

20.05.2005 11:07 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Vor geraumer Zeit haben ich und mein Lebensgefährte bei einer Dekorationfima Gardinen in Auftrag gegeben in Raten. Da wir ein schwerstbehinderte Tochter haben und oft im Klinikum sind, haben wir zwar Rücksprache mit der Dekorationsfirma gehaltenDas es momentan aus zeitlichen Gründen nicht dazu kommen, da unsere Tochter f. e. evtl. Transplatation im Klinik ist und wir anwesend sein müssen. Jetzt ist es so, dass diese Firma einen Mahnbescheid veranlasst hat und noch eine anzeige wegen Betrug, diese Anzeige wegen Betrug wurde von der Gegnerischen Seite zurück gezogen, da wir einen Ratenzahlungsplan 200€ monatl. mit dem Gläubiger schriftl. gemacht haben, aber die Staatsanwaltschaft ermittelt trotzdem wegen öffentlichem Interesse weiter. Ich habe Angst dadurch meinen 1/2 Tagsshop beim Kreis zu verlieren, wegen der Betrugessache. Das war doch alles nicht mit Absicht. Wie soll ich das den Richter begreiflich machen? Bitte helfen sie mir!
Warte auf Antwort !
Danke.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

zunächst einmal ist fraglich, ob es überhaupt zu einer öffentlichen Anklage kommt. Haben Sie sich bisher strafrechtlich noch nichts zu schulden kommen lassen, so ist durchaus eine Einstellung (ggf. gegen Auflagen) oder eine Verurteilung durch Strafbefehl möglich.

Auch im Falle einer Hauptverhandlung kann eine vorläufige Einstellung unter der Auflage der Einhaltung der Ratenvereinbarung und eine spätere endgültige Einstellung in Betracht kommen.

Was die Frage angeht, wie Sie ggf. dem Richter die Hintergründe begreiflich machen können, kann ich Ihnen eigentlich nur raten: Ehrlich währt am längsten. Schildern Sie einfach wahrheitsgemäß den Sachverhalt. Ehrlich gemeinte Reue sowie Ihr Bemühen um Schadensbeseitigung wird ein Übriges tun.

Um Ihren Job brauchen Sie sich grundsätzlich keine Sorgen zu machen. Allein die Tasache eines Ermittlungsverfahrens und ggf. einer Verurteilung zu einer (hier wohl zu erwartenden) geringen Strafe sind grundsätzlich kein Kündigungsgrund.

Im übrigen kann ich Ihnen für den Fall, dass Sie sich der Herausforderung nicht gewachsen fühlen sich im Falle einer Gerichtsverhandlung selbst zu verteidigen, nur die Beauftragung eines Strafverteidigers empfehlen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

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