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Nach Fahren ohne Führerschein, Führerscheinpapiere nachreichen

| 14.06.2011 17:22 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Bin letzte Woche wegen zu schnellen fahren von der Polizei angehalten worden. Hatte keine Papiere vom Auto dabei. Durfte dann weiter fahren. Nun erhielt ich Post, dass ich den Führerschein vorzeigen soll auf unserer Polizeidienststelle, aber ich besitze garkein Führerschein. Was soll ich nun tun, wie soll ich mich verhalten???
14.06.2011 | 18:16

Antwort

von


(36)
Grabenstraße 38
44787 Bochum
Tel: 0234 45934220
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Sehr geehrte Fragestellerin,

sie sind da in der Tat in eine heikle Situation geraten.

Da Sie als Sie angehalten wurden, keinen Führerschein bei sich führten, haben Sie zunächst gegen § 4 der Fahrerlaubnisverordnung verstoßen, was ausweislich der Nr. 168 des Bußgeldkataloges mit einem Verwarngeld in Höhe von 10 € geahndet wird. Sofern Sie den Führerschein nicht innerhalb der angemessen bestimmten Frist vorlegen, kämen gemäß Nr. 170 dieses Kataloges noch weitere 25 € hinzu.

Hier besteht jedoch die Besonderheit, dass Sie überdies den Straftatbestand des § 21 Abs.1 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis) verwirklicht haben.

Diese Straftat wird mit Geldstrafe, oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft.

Diesbezüglich kann Ihr Nichterscheinen zur Vorlage des Führerscheins mitunter einen entsprechenden Anfangsverdacht begründen, infolge dessen dann Ermittlungen aufgenommen werden. Es steht also zu befürchten, dass ein Strafverfahren folgen wird.

Wie dieses im Ergebnis ausginge, lässt sich pauschal, insbesondere ohne Kenntnis der Gesamtumstände, nicht im Rahmen dieser Ersteinschätzung prognostizieren. Sofern Sie aber bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sind, ist von einer Geldstrafe auszugehen. Ob darüber hinaus eine Verfahrenseinstellung erreicht werden kann, kann anhand der vorliegenden Informationen nicht seriös beurteilt werden.

Insoweit haben Sie nunmehr zwei Möglichkeiten:
Entweder Sie gehen zu der angegebenen Polizeidienststelle und klären den Sachverhalt von sich aus auf - wozu Sie angesichts der Strafbarkeit aber nicht verpflichtet sind - um auf eine milde Beurteilung zu spekulieren. Oder Sie unternehmen nichts und warten ab, ob der Vorwurf des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen Sie erhoben wird, oder es bei den o.g. Beträgen bleibt.

Wenn Sie einem möglichen Verfahren offensiv entgegentreten wollen, sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihr weiteres Vorgehen mit einem Verteidiger abzustimmen, um möglichst mit Blick auf den weiteren Verfahrensgang vorbereitet zu sein.

Im Rahmen dieser Ersteinschätzung hoffe ich, Ihnen die bestehenden Möglichkeiten verdeutlicht zu haben. Sollten sich noch weitere Nachfragen ergeben, nutzen Sie gern die für Sie kostenlose Nachfragefunktion, oder kontaktieren Sie mich direkt via Mail, oder Telefon, wenn Sie an einer weiteren Vertretung interessiert sind.

Mit freundlichem Gruß


Rechtsanwalt Matthias Düllberg
Fachanwalt für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 16.06.2011 | 09:04

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