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Nach Elternzeit - Übertrag von Resturlaub aus Voll- in Teilzeitstelle erlaubt?

| 19.08.2012 16:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,

vor meiner Elternzeit habe ich Vollzeit (5 Tage Woche/ 40 Std.) gearbeitet. Jetzt arbeite ich Teilzeit (4 Tage Woche/ 25 Std.).

Aus der Vollzeitstelle habe ich noch einen Resturlaubsanspruch von 7 Tagen.

Stehen mir diese 7 Tage zu, oder darf der Arbeitgeber die Urlaubstage auf die Teilzeitstelle kürzen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen den Resturlaub aus der Zeit vor der Elternzeit gewähren. Dabei muss der Urlaub im laufenden oder im nächsten Kalenderjahr gewährt werden, § 17 Abs. 2 BEEG . Eine Anpassung auf die derzeitige Teilzeitbeschäftigung ist nicht zulässig.
Nach § 17 Abs. 1 BEEG kann der Arbeitgeber den Urlaubsanspruch jedoch für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit um ein Zwölftel kürzen. Das heißt, für die Monate, die vollständig in der Elternzeit liegen, ist eine Urlaubskürzung zulässig. Hatten Sie im Jahr 2011 zum Beispiel Anspruch auf den vollen Jahresurlaub, waren Sie aber 2 Monate in Elternzeit, wäre eine Kürzung um 2/12 zulässig. Eine Kürzung ist jedoch unzulässig, wenn Sie während der Elternzeit in Teilzeit bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt waren.
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Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion. Wenn Sie eine weitere Vertretung über die hier erteilte Erstberatung hinaus wünschen, bitte ich Sie, mich zunächst per E-Mail zu kontaktieren.
Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

Rückfrage vom Fragesteller 19.08.2012 | 18:33

Vielen Dank für Ihre schnelle Bearbeitung.

Die 7 Tag Resturlaub sind tatsächlich vor der Elternzeit entstanden.

Es war damals nicht möglich diesen Resturlaub vor Beginn des Mutterschutzes zu nehemen.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, darf mein Arbeitgeber diesen Urlaub nicht kürzen. Er muss mir also die vollen 7 Tage Urlaub gewähren, obwohl ich jetzt keine 5 Tage Woche mehr arbeite.

Mein Arbeitgeber möchte nämlich den alten Urlaubsanspruch (7 Tage) an meine jetzige 4 Tage Woche anspassen. Das würde für mich einen Verlust von Urlaubstagen bedeuten.

MfG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.08.2012 | 18:46

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie haben mich richtig verstanden. Eine Anpassung der 7 Tage Resturlaub an die 4-Tage-Woche ist nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 19.08.2012 | 19:10

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