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Nach Antrag zur Elternzeit neuer Geburtstermin

24.07.2018 12:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


Zusammenfassung: Elternzeit beginnt nach Ablauf der 8-wöchigen Mutterschutzzeit. Abweichende Anträge werden dann demgemäß verschoben, dass die Elternzeit dann später beginnt. Ein Versäumen der Antragsfrist von 7 Wochen etwa führt auch keineswegs zur Unwirksamkeit des Antrages auf Gewährung von Elternzeit.

Guten Tag,

ich habe heute (24.07.2018) den Elternzeitantrag per Einschreiben abgeschickt und Elternzeit ab Geburt (ET 21.09.2018) beantragt.

Zeitgleich war meine Frau beim Gynäkologen und dieser hat nun den ET um zwei Wochen nach vorne korrigiert (07.09.2018).

Somit stimmt nun der im Elternzeitantrag angegebene ET nicht mehr mit dem tatsächlich errechneten Termin überein.

Kann dieser Fall nun zu Problemen führen oder bleibt alles beim Alten.

Vielen Dank für die Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Antrag auf Elternzeit muss spätestens 7 Wochen vor der beantragten Elternzeit dem Arbeitgeber schriftlich mitgeteilt werden. Die Elternzeit beginnt aber - abweichend von Ihrem Antrag - immer erst nach Ablauf der 8-wöchigen Mutterschutzfrist. Demnach verschiebt sich die Elternzeit auf den beantragten Zeitraum, beginnend mit dem genannten Ende der Schutzfrist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 24.07.2018 | 15:33

Vielen Dank für die schnelle Antwort,

leider wurde meine Frage damit nicht beantwortet, eventuell ist meine Formulierung dafür verantwortlich.

Ich, als Vater, habe heute (24.07.2018) den Elternzeitantrag zum ursprünglich errechneten Geburtstermin (21.09.2018) per Einschreiben an meinen Arbeitgeber geschickt.

Zeitgleich war meine Frau beim Gynäkologen, dieser hat den errechneten Geburtstermin allerdings vordatiert, auf den 07.09.2018.

Infolge dessen ist mein Elternzeitantrag mit Elternzeit ab der Geburt auf den bisherigen errechneten Geburtstermin (21.09.2018) geschrieben. Der Brief ist nun auf dem Postweg, aber der Gynäkologe meiner Frau hat den errechneten Geburtstermin nachträglich im Mutterpass um zwei Wochen vordatiert.

Habe ich (als Vater) durch diese nachträgliche Änderung des errechneten Geburtstermin nun einen Nachteil?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.07.2018 | 23:34

Guten Abend! Da habe ich Sie in der Tat missverstanden. Grds. ist der wahre Geburtstermin relevant. Ich befürchte aber, da nach meiner Berechnung der 7-Wochen-Zeitraum verpasst wurde, dass frühestens mit Eintritt der 7 Wochen ab Antrag die Elternzeit läuft. Haben Sie Probleme mit dem Arbeitgeber, schreiben Sie. mir eine Email.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.07.2018 | 23:34

Guten Abend! Da habe ich Sie in der Tat missverstanden. Grds. ist der wahre Geburtstermin relevant. Ich befürchte aber, da nach meiner Berechnung der 7-Wochen-Zeitraum verpasst wurde, dass frühestens mit Eintritt der 7 Wochen ab Antrag die Elternzeit läuft. Haben Sie Probleme mit dem Arbeitgeber, schreiben Sie. mir eine Email.

Mit freundlichen Grüßen

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