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NIchtabnahme Baudarlehen wg. Auflagennichterfüllung

06.12.2008 16:35 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor ca. 8 Wochen einen 10-Jahres Dahrlehensvertrag für eine Baufinanzierung unterschrieben. Zinsfestschreibung ab Unterzeichnung bis zum 30.09.2018.

Gem. dem Antrag sind noch zahlreiche Auflagen zu erfüllen (Vorlage von verschiedenen Kopien sowie Grundschuldeintragung).

Wenn ich diese Auflagen nicht erfüllen kann oder erfüllen will (weil die Darlehenszinsen inzwischen deutlich gefallen sind) mach ich mich Schadensersatzpflichtig und muss Nichtabnahmeentschädigung zahlen ? oder kann ich sagen, ich würde es ja abnehmen, aber da ich die Aufliegen nicht erfüllen kann will die Bank das Darlehen nicht auszahlen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Leider können Sie sich ohne Kosten nicht mehr vorzeitig aus dem Vertrag lösen.

Sie haben sich mit Abschluss des Darlehensvertrages verpflichtet, den Kredit in Anspruch zu nehmen. Die Bank hat sich refinanziert, da sie sich auf die Auszahlung an Sie vorbereiten muss.

Die Auszahlungsbedingungen sind vertragliche Vereinbarungen mit der Bank. Sie sind vertraglich verpflichtet diese zu schaffen, da Sie ja auch verpflichtet sind, den Kredit in Anspruch zu nehmen.

Nach fruchtlosem Ablauf der für die Schaffung der Auszahlungsvoraussetzungen gesetzten Frist im Darlehensvertrag berechnet die Bank Bereitstellungszinsen. Nehmen Sie das Darlehen endgültig nicht ab, so wird die Bank vom Vetrag zurücktreten und kann dann gemäß §§ 323, 325 BGB Nichtabnahmeentschädigung berechnen.

Hintergrund hierfür ist, dass die Bank Kredite mit Eigenkapital unterlegen muss, wofür Kosten anfallen. Ausserdem hat die Bank mit Abschluss des Vertrages für die Dauer der vereinbarten Zinsfestschreibung eine geschützte Zinserwartung.

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