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NBA-Team-Pass wird nicht freigeschaltet trotz Bezahlung und Mahnung beim Support

03.11.2012 00:31 |
Preis: ***,00 € |

Internationales Recht


Ich habe heute über das Internet einen sogenannten NBA Team Pass bestellt. Das ist ein Abonnement, welches alle 82 NBA-Regular-Season-Spiele eines von mir gewählten NBA-Teams, beinhaltet.

Ich habe mich registriert und über die "Sofortüberweisung" bezahlt. Ich habe eine Buchungsbestätigung auf meinem Konto. Ich habe die 89,00 Euro bezahlt.

Jetzt sagt mir der englischsprachige Support, es gebe keine Kontodaten von mir, dabei kann ich mich anmelden, ich kann nur die Spiele nicht sehen.

Der Support meint Zitat Email:

Greetings,

We could not find any active accounts under 'Username2012". You may need to purchase a new subscription as your first one more than likely failed.

Please contact us if we can further assist you.

Thank you.....

Ich solle also noch mal für den Mist bezahlen, damit das funktioniert. Ich möchte diese amerikanische Firma zwingen mir das Abonnement freizuschalten. Für mich ist das Betrug. Ich habe denen nun einen Screenshot geschickt, a) das ich Logindaten für den NBA Team Pass habe b) habe ich eine Buchungsbestätigung

Keine Reaktion mehr....


Ich wollte fragen was ich tun kann und ob ich das kostengünstig tun kann. Die sitzen in den USA.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Schwab

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten:

Eine entsprechende Rechtsdurchsetzung im außereuropäischen Ausland, in dem die Erleichterung der Rechtsdurchsetzung und Vollstreckung nicht gem. der europäischen Regelungen erfolgen kann (z.B. EuGVVO u.ä.), die für Verbraucher erhebliche Erleichterungen vorsehen, ist stets problematisch und in der Regel mit entsprechend hohen Kosten verbunden. Sofern die US-amerikanische Firma keine Niederlassung in Deutschland bzw. Europa hat und der Vertragsschluss nach US-amerikanischem Recht zustande kam, ist u.U. in den USA letztlich klageweise vorzugehen unter Anwendung US-amerikanischen Rechts. Ggf. könnten Sie von Deutschland aus per anwaltlichen Schreiben etwas erreichen. Sollte die Firma darauf nicht reagieren, wird die Erzwingung der Freischaltung des Abos insbesondere kostenintensiv werden, da dann weitere anwaltliche Hilfe ggf. in den USA zu suchen sein wird. Dies ist die besondere Gefahr bei Vertragsabschlüssen mit Unternehmen, die ihren ausschließlichen Sitz im außereuropäischen Ausland haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Ausführungen eine erste Orientierung verschaffen. Hinweisen möchte ich noch darauf, dass diese Plattform nur eine erste Einschätzung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts leisten kann. Eine umfassende Rechtsberatung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden.


Mit freundlichen Grüßen,

Rückfrage vom Fragesteller 03.11.2012 | 16:44

Ich habe noch mal genauer nachgesehen. Die Firma die diesen Service anbietet, hat auch einen Zweigsitz in London.


Ich gehe davon aus, das ich im Recht bin und eventuelle Klagekosten von dieser Firma zutragen sind, wenn ich Recht zugesprochen bekomme.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.11.2012 | 16:58

Sehr geehrter Fragesteller,


ob ein entsprechendes Vorgehen Aussicht auf Erfolg hat, kann in diesem Kontext nicht abschließend geklärt werden und bedürfte weitergehender Prüfungen. Dies betrifft grundsätzlich auch die Verfahrenskosten.
Sofern Sie eine weitergehende Beratung/ Prüfung in Anspruch nehmen wollen, können Sie mich dafür gerne mandatieren.


Mit freundlichen Grüßen,

K. Winkler, LL.M. (UOW, Australien)
Rechtsanwalt

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