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NACHREDE

11.03.2019 10:47 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Wir haben ein Haus 2018 gekauft.
Die Kaufsumme wurde von uns voll bezahlt.Notariell ist alle geregelt und es ist im Grundbuch.
Nun geht die ehemalige Besitzerin hin und redet sehr schlecht über uns.Wir hätten nicht alles bezahlt und würden ihr noch Geld schulden.
Sie läuft durch den Ort hetzt,stichelt,redet schlecht über uns,fragt die Leute nach uns aus,stänkert usw.
Was kann ich dagegen tun?

Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben mehrere Möglichkeiten des Vorgehens.

Zum einen können Sie einen Strafantrag stellen wegen der üblen Nachrede. Diese ist geregelt in § 186 StGB

"§ 186 Üble Nachrede
Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Die Behauptungen, dass Sie im Zusammenhang mit Hauskauf nicht alles gezahlt haben und der Verkäuferin noch Geld schulden würden, sind offensichtlich unwahr. Diese Behauptungen schädigen Sie auch und würdigen Sie in der Meinung der Öffentlichkeit herab.

Wenn Sie den Strafantrag stellen, wird die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufnehmen.

Daneben können Sie aber gegen die Verkäuferin auch zivilrechtlich vorgehen. Sie können von dieser zum einen die Unterlassung der Behauptungen verlangen und zudem eine Richtigstellung einfordern.

Dazu muss die Verkäuferin aufgefordert werden, es zu unterlassen die Behauptungen weiter aufzustellen, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und die Behauptungen gegenüber den Empfängern auch richtig zu stellen. Sie werden für dieses Vorgehen Zeugen benötigen, die das Aufstellen der falschen Angaben bestätigen können.

Sie sollten für das Unterlassungsbegehren einen Anwalt beauftragen.

Kommt die Verkäuferin der Aufforderung nicht nach, werden Sie diesen Anspruch gerichtlich geltend machen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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