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Mutter zerstört systematisch die Psyche des Jungen


| 22.09.2006 19:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich hoffe, das ich hier nun endlich eine ehrliche und hoffnungsvolle antwort bekomme, und zwar von einem fachanwalt. zum thema.

Mein mann hat aus einer beziehung vor unserer ehe einen fast 5 jährigen sohn. er verließ die frau als der junge 3 monate war. sie waren nicht verheiratet, mein mann hat jedoch sorgerecht.
von beginn an zahlt mein mann unterhalt für den jungen, anfangs auch für die km. jegliches umgangsrecht mußte er sich hart und teuer erkämpfen, wir mußten jedes jahr für eine ausweitung vors gericht da übers jugendamt keie vereinbarungen getroffen werden konnten. die mutter sträubte sich von anfang an, wenn es nach ihr ginge, würde mein mann den jungen gar nicht sehen.
die richter gaben ihm gott sei dank jedes mal eine erweiterung.
je älter der junge wurde desto merkwürdiger wurde sein verhalten, anfangs wurde mein mann von der km im beisein des kindes verbal beschimpft, tätlich angegriffen etc, hinterher blieb es "nur" bei hasserfüllten aussagen und ansagen. der junge traute sich im beisein der mutter weder seinen vater anzuschauen noch mit ihm zu sprechen, sobald der junge bei uns war "taute" er auf. dieser zustand der zurückhaltung wurde allerdings immer schlimmer. bis der junge letztes jahr in unserer wohnung weinend zusammenbrach und nicht zu beruhigen war. nachdem mein mann sich allein mit ihm in ein zimmmer zurückgezogen hatte, erzählte der junge sachen, die uns die tränen in die augen jagten.
Er wolle nicht mehr zu uns und seinen brüdern (1 stiefbruder-sie hangen total aneinander und 2 halbbrüder) weil er uns nicht lieb haben darf weil seine mutter dann traurig ist und ihn nicht mehr lieb hat. wir hätten ihn sowieso nicht lieb und wollen ihn auch nicht haben wir holen ihn nur um die km zu ärgern, und wenn er mit uns spielt oder spricht (in 9 stunden umgang wohl unumgänglich) dann schimpft die mama.

wir haben damals (genau vor einem jahr) etwas überstürzt sofort anwaltlich mitteilen lassen, das wir das umgangsrecht vorläufig unterbrechen, da wir dachten, wir ersparen dem jungen so weitere psychische folter, da die mutter ja dann hat was sie wollte.
mittlerweile sind wir der überzeugung das das absolut falsch war, schon allein aus dem grunde, wenn mein mann seinen sohn auf der strasse trifft, und ihn anspricht, freut er sich erst riesig und wenn er dann seine mutter kommen sieht, verschließt ersich, starrt auf den boden und ist total apatisch. die mutter reisst das kind dann von meinem mann weg und beschimpft ihn lauthals er habe die finger von dem jungen zu lassen.
so langsam platz mir der kragen.

wie stehen die chancen bei
1. strafanzeige wegen kindesmisshandlung (psychische gewalt gegenüber schutzbefohlenen

2. aufenthaltsbestimmungsrecht für den vater

bitte nur realistische ántworten von hemandem der wirklich ahnung hat

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Sehr geehrte Ratsuchende,

zu einer Strafanzeige kann ich nur raten, wenn Sie genügend tatsächliche Anhaltspunkte für die Misshandlung des Kindes haben. Außerdem wird diese dem Kind selbst noch nicht weiterhelfen.

Erfolgversprechender und wirkungsvoller ist dagegen die Anrufung des Familiengerichts. Von dort können Sofortmaßnahmen zum Schutz des Kindes und über Kurz oder Lang eine Neuregelung des Sorgerechtes herbeigeführt werden.

Unter Berufung auf das sog. Gewaltschutzgesetz kann jeder Elternteil für sich oder für das von Gewalt betroffene Kind beim Familiengericht einen Antrag auf notwendige Schutzmaßnahmen stellen. Anzumerken bleibt hier jedoch, dass davon nur physische Gewalt erfasst ist.

Außerdem kann Antrag auf Übertragung des Sorgerechtes bzw. als Bestandteil des Selben Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes gestellt werden. Allerdings wird dem darauf gerichteten Antrag nur in dem Fall stattgegeben, wenn der andere Elternteil zustimmt oder das Gericht feststellt, dass dies dem Wohl des Kindes entspricht.

Soweit - auch nach Anhörung des Kindes und Einholung von psychologischen Gutachten - die von Ihnen befürchteten Misshandlungen tatsächlich stattgefunden haben, bestehen gute Erfolgsausichten dafür, dass der Kindesmutter das Sorgerecht entzogen und dem Vater allein übertragen wird.

Sollte diesbezüglich weiterer Klärungsbedarf bestehen, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion. Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 22.09.2006 | 21:34

liebe rechtsanwältin wudtke, vielen dank für diese sehr hoffnungsgebende antwort.
unsere größte sorge ist eigentlich, das wir null chancen haben, da wir ja seit einem jahr keinen umgang mehr mit dem jungen haben, und es somit heißen könnte, wir seien fremde für ihn und er lebe immerhin schon 5 jahre mit der kindesmutter zusammen. unsere größte hoffnung wäre ein psychologisches gutachten, man teilte uns aber mit das man das nicht so einfach bekommt.... hätten wir trotz der "langen auszeit" ihrer meinung nach aussicht auf erfolg ??? es kann doch nicht sein, das die mutter aus verletzter eitelkeit über die trennung den jungen seinem vater völlig entfremdet und ihn durch psychischen druck gegen ihn aufwigelt. vielen dank schonmal

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.09.2006 | 21:46

Entscheidend ist im Ergebnis, warum kein Umgang mehr stattfand und ob sich Misshandlungen - wie auch immer - tatsächlich nachweisen lassen. Wenn Ihr Begehren nicht auf reinen Vermutungen gründet, wird das anzurufende Familiengericht der Angelegenheit mit äußerster Sorgfalt nachgehen und im Rahmen der Beweisaufnahme erforderlichenfalls auch ein psychologisches Gutachten einholen.

Ich rate dringend dazu, sich direkt an einen Anwalt Ihres Vertrauens zu wenden, um eine umfassende und für Sie befriedigende praktische Lösung zu erzielen. Die Chancen stehen u.U. besser, als Sie jetzt befürchten. Selbstverständlich stehe ich ebenfalls für eine weitere Interessenvertretung zur Verfügung.

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