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Mutter verweigert dem Kindsvater die Kinder unter der Woche zu sehen

| 09.10.2014 22:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Umgangsrecht

Hallo liebes Team,
es wäre nett wenn ich zu folgendem Sachverhalt eine Rückantwort bekommen könnte damit ich weiss wie ich weiter vorgehen kann um meine Kinder zu sehen.
Situation:
Nachdem mich meine Freundin kurz und knapp aufgefordert hat ihre Wohnung zu verlassen (wir waren bereits einmal getrennt und waren danach wieder zusammen), habe ich dies auch getan und bin nun vorrübergehend bei meiner Mutter untergekommen.
Nun verweigert mir meine Ex-Freundin die Kinder unter Woche zu sehen (1 Sohn, 7 Jahre und 1 Tochter 1,5 Jahre). Sie erpresst mich und sagt ich bekomme nur beide Kinder zusammen am Wochenende wenn das nicht geht dann gar keins. Nun ist ei meiner Mutter in der 2 Zimmer Wohnung nicht soviel Schlafmöglichkeitenum beide Kinder zusammen aufzunehmen. Kann mir meine Exfreundin nun die Kinder entziehen wehn ich nur den großen Sohn Übernacht nehmen kann und die kleine Tochter lediglich am Tag, und abends dann wieder nach Hause bringe? Meine Mutter wohnt in direkter Nähe der Kinder und es wäre einfach wenn ich abends nach der Arbeit die Kinder kurz sehen könnte und am WE den großen auch zur Übernachtung haben könnte ? Desweiteren steht nun ein lange geplanter Ausflug mit meiner Mutter und Sohn und mir auf einem Bauernhof auf der Kippe, da die Mutter nun nur zustimmt wenn ich die Kleine auch mitnehme, was nicht möglich ist.
Können Sie mir bitte helfen und sagen wie ich vorgehen kann und soll. Ich habe leide nicht soviel Geld daher kann ich nur wenig für die Beantwortung bieten.
Vielen Dank
MR

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich haben Sie das Recht (und durchaus auch die Pflicht) die Kinder alle 14 Tage am Wochenende zu nehmen. Wie dies ausgestaltet ist - mit Übernachtung oder ohne ist von der Rechtsprechung nicht geregelt und muss vereinbart werden. Sie kann Ihnen aber nicht deswegen die Kinder verwehren. In der Woche haben Sie in der Regel einen Tag Umgang - dann wenn am Wochenende kein Umgang stattfindet.

Auch kann Sie Ihnen nicht einfach den lang geplanten Ausflug verwehren, hier ist es aber Goodwill, da noch nichts konkret geregelt ist.

Gehen Sie daher umbedingt umgehend zum Jugendamt und vereinbaren dort, Umgangstermine zu regeln.

Sollte das nicht klappen, haben Sie die Möglichkeit auf gerichtlichem Wege dies durchzusetzen.

Wenn Sie kein Geld für einen Rechtsanwalt haben, erhalten Sie Verfahrenskostenhilfe, d.h. der Anwalt wird vom Staat bezahlt. Gerne hefen wir hier weiter.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 09.10.2014 | 23:37

Ich habe nur ein kleines Gehalt und zahle auch UNterhalt für beide Kinder ab welchem Betrag kann ich die Verfahrenskostenhilfe in Anspruch nehmen?
Und vielen lieben Dank für die schnelle Antwort - ich werde mich gleich morgen an das Jugendamt wenden um den Umgang geregelt zu bekommen. MR

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.10.2014 | 00:16

ca. bei einem Gewinn von 1.200 EUR.

Mehr dazu: http://www.meinescheidung-online.de/verfahrenskostenhilfe.html

Hier ein Beispiel von Herrn P:
Nettoeinkommen Herr P: 1.600 EUR
Abzug Grundfreibetrag (gesetzlich festgelegt): 382,– EUR
Abzug Erwerbstätigenfreibetrag (174,– EUR), da er arbeitet
Kinderfreibetrag bei 2 Kindern: 2×267,– EUR = 534,– EUR
Wohnkosten hier: 500 EUR
——————————————————————————-
Verbleib: 10 EUR Da er somit unter den gesetzlich geforderten 15 EUR/Monat liegt, steht ihm Verfahrenskostenhilfe ohne Raten zu.

Viele Grüße und viel Erfolg!
Dr. C. Seiter

Bewertung des Fragestellers 16.10.2014 | 22:43

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