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Mutter verstorben, anhängige Klagen bei Verwaltungsgericht

14.02.2016 14:37 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

bedauerlicher Weise ist meine Mutter mit 95 Jahren im Januar 2016 im Seniorenheim verstorben.

Ich bin nachweisbar der Betreuer,mit entsprechenden Vollmachten meiner Mutter.

Es geht um anhängige Klagen beim Verwaltungsgericht und eine noch nicht
vorliegende Widerspruchsentscheidung.

In der Sache geht es um Forderungen an den zuständigen Landkreis (Sozialamt).

Ich möchte natürlich gerne, dass das Verwaltungsgericht entsprechend entscheidet,
zumal ich auch den Eindruck hatte, dass das Sozialamt "auf Zeit gespielt hat", ich
hatte in einer Sache bereits eine Untätigkeitsklage eingereicht, danach erfolgte eine
relativ schnelle Bearbeitung.
Ein Termin bzgl. Klage besteht noch nicht.
Gleiches ist mein Eindruck bei der noch nicht vorliegenden Widerspruchsentscheidung,
auch hier läßt man sich sehr viel Zeit.

Wie muss ich mich nun verhalten, ich bin der einzige Sohn meiner Mutter.

Vielen Dank.


14.02.2016 | 15:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

dem Gericht sollte zunächst das Versterben mitgeteilt werden. Prozessual gehen mit dem Tod alle Rechte und Pflichten auf die Erben über. Wenn Sie der einzige Sohn sein sollten und das Erbe auch nicht ausgeschlagen haben, treten Sie in das jeweilige Peozessverhältnis ein.
Auch dies sollte dem Gericht mitgeteilt werden, dass die Rechtsstreitigkeiten nahtlos weitergehen können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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