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Mutter gestorben, Haushälfte an Kinder vererbt, Vater wohnt noch im Haus


| 05.05.2018 09:02 |
Preis: 60,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vor kurzem ist unsere Mutter verstorben. Sie hat bis zum Ende mit unserem Vater in dem gemeinsamen Haus gelebt, von dem sie uns drei Kindern nun die Hälfte vererbt hat per Testament.
Das Haus ist abbezahlt, es bestehen wohl nur noch einige offene Handwerkerrechnungen. Wir Kinder sind uns einig, wir würden uns gerne die Haushälfte ausbezahlen lassen, allerdings wohnt der Vater immer noch in dem Haus.
Das Verhältnis zum Vater ist bei allen drei Kindern mehr als schwierig und er erweist sich nicht sehr kooperativ.
Derzeit beantragen wir den Erbschein und haben einige Fragen:

Wie ist die allgemeine Vorgehensweise in einer solchen Konstellation ?
Kann der Vater gezwungen werden uns die Haushälfte auszubezahlen und was müssen wir dahingehend unternehmen ?

Danke und mit freundlichen Grüßen
05.05.2018 | 09:27

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Können sich die Miterben einer Erbengemeinschaft nicht auf den freihändigen Verkauf eines zur Erbmasse gehörenden Immobilie einigen und hat der Erblasser keine gesonderte Vereinbarung bzgl. der Immobilie getroffen, kann die Verwertung der Immobilie durch die Zwangsversteigerung des Grundstücks, die sog. Teilungsversteigerung, erfolgen (§§ 2042 Abs. 2, 749 Abs. 2 und 3, 750 bis 758 BGB).

Dieser Weg ist regelmäßig dann zu wählen, wenn sich einer der Miterben gegen den Verkauf der Immobilie stellt und/oder wenn dieser nicht die finanziellen Mittel hat, um die anderen Miteigentumsanteile zu übernehmen.

Verweigert Ihr Vater eine einvernehmliche Regelung bzgl. der Übernahme der Miteigentums- bzw. Erbanteile kann der vorgenannte Weg der Teilungsversteigerung gegangen werden. Dies können Sie als "Druckmittel" für eine Verhandlung mit Ihrem Vater nehmen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
-Rechtsanwalt-



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