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Muss unser Sohn für seine neugeborene Tochter Unterhalt bezahlen, da er ja selbst kaum was erhält od


09.09.2007 13:20 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Unser Sohn ist 22 Jahre alt und noch bei uns gemeldet.Nach Abschluss der Lehre bezieht er seit September 2006 Alo-geld I noch bis Mitte des Monats ( ca. 145 Euro mtl.). Anfang August ist er Vater geworden und lebt auch mit der Kindesmutter ( 21 Jahre )in deren Elternhaus ( deren Mutter ist Hartz IV Empfängerin). Seine Freundin ( die Kindesmutter ) ist noch in der Lehre hat aber für ein Jahr Elterngeld beantragt.
Muss er für seine neugeborene Tochter Unterhalt bezahlen, da er ja selbst kaum was erhält oder werden wir als seine Eltern zur Zahlung verpflichtet? Sein ganzes Geld steckt er überwiegend im Haushalt der Mutter seiner Freundin.
Ebenso hilft er gemeinsam bei der Pflege des Babys.
Wenn er mal wieder Arbeit hat, muss er dann den Unterhalt rückwirkend zahlen? Die Kindesmutter möchte nicht mit ihm zusammen eine eigene Wohnung beziehen, weil sie sich dafür noch nicht reif genug hält. Würde er jetzt überhaupt Alogeld II bekommen ohne Anrechnung unseres Einkommens, oder nur wenn er mit der Kindesmutter zusammenzieht?
Die Versicherung und die Steuer für seinen PKW zahlen wir.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihr Interesse an der Online- Beratung von "frag einen Anwalt". Leider kann ich Ihnen unter Ihren Bedingungen noch nicht antworten. Sie stellen drei verschiedene Fragen. Wenn Sie alle Fragen beantwortet haben wollen, sollten Sie Ihren Einsatz überdenken oder sich auf eine einzige Frage beschränken. Lassen sie mich bitte das Folgende anmerken: 20,- € für eine einzige Frage als Mindesteinsatz ist ohnehin schon ein Preis, der sich weit unterhalb dessen bewegt, was für eine Beratung als Anwaltsvergütung angemessen und üblich ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Ulrike Fürstenberg
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 19.09.2007 | 11:14

Da mit ja die 20 Euro bereits abgezogen wurde ohne Beantwortung der Frage, bitte ich Sie um Beantwortung der Frage nach der Nachzahlung des Unterhaltes, wenn mein Sohn mals wieder Arbeit hat.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.09.2007 | 12:29

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihr Sohn muss seiner neugeborenen Tochter Unterhalt zahlen. Sollte er nicht leistungsfähig sein, muss er nichts zahlten. Es wird aber von ihm verlangt, dass er alles tut, um seiner Unterhaltspflicht nachkommen zu können. Er muss sich insbesondere äußerst intensiv um eine neue Arbeitsstelle bemühen, und dies auch nachweisen können. Andernfalls wird er so behandelt, als wäre er leistungsfähig.

Erzielt er wieder ein Arbeitseinkommen, muss er Unterhalt für die Vergangenheit nur ab dem Zeitpunkt zahlen, an dem er zur Zahlung von Unterhalt aufgefordert worden ist oder ab dem Zeitpunkt, an dem er zur Auskunftserteilung über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse aufgefordert worden ist. Durch solche Aufforderungen wird er in Verzug gesetzt, und diese Inverzugsetzung ist Anspruchsvoraussetzung für einen Anspruch auf Unterhalt für eine vergangene Zeit.
Ich hoffe, diese Antwort hilft Ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Fürstenberg
Rechtsanwältin
Am Waldrand 10/1
71111 Waldenbuch
Tel: (07157) 88 04 77
kanzlei@ra-fuerstenberg.de

Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:
Meine Auskunft bezieht sich nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Bestimmte Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht abschließend geklärt werden, da es hier auf die Details im Einzelfall ankommt. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

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