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Muss meine Frau grundsätzlich den vollständigen Doppelnamen verwenden


03.03.2005 17:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Meine Frau führt einen Doppelnamen (Geburtsname unserem Familiennamen vorangestellt). Im täglichen Leben verwendet sie jedoch ausschließlich den Familiennamen.

Sind Rechtsgeschäfte, die sie nur mit dem Familiennamen schließt (z.B. Kaufverträge (Keine Immobilienverträge), Reisebuchungen, Bankgeschäfte, Versicherungsgeschäfte, etc)rechtswirksam oder muss sie zwingend immer den vollständigen (Doppel-)Namen angeben? Was ist dann mit bereits geschlossenen Verträgen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich sind alle Rechtsgeschäfte gültig, auch wenn sie nicht unter dem vollständigen Namen getätigt worden sind.

Es gibt einen ungeschriebenen Rechtsgrundsatz, nach dem es allein darauf ankommt, dass die Vertragspartner erkennbar bzw. identifizierbar ist. Um es einmal überspitzt auszudrücken, könnte man Verträge sogar unter Angabe des Namens Micky Maus rechtswirksam abschließen, solange der Vertragspartner nicht über die wahre Identität seines Vertragspartners getäuscht wird, sondern die hinter dem Namen stehende Person eindeutig erkennbar ist.

Trotzdem ist aber zu raten, den vollständigen Namen zu verwenden, um sich nicht dem Verdacht auszusetzen, eine Täuschung vornehmen zu wollen. Unproblematisch ist das allerdings bei der Unterschrift, die nicht den vollständigen Namen wiedergeben muss.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2005 | 19:09

Nachricht: Vielen Dank für die schnelle Antwort! Da unser Familienname nicht "alttäglich" wie Meier oder Schmidt ist und die Vornamen/Familien-Kombination somit eindeutig ist dürfte doch die Gefahr, dass ein Vertragspartner meiner Frau bei Verwendung des Familiennamens (ohne den vollständigen Doppelnamen) eine Täuschungsabsicht unterstellen kann, fast auszuschließen sein. Zudem verwendet meine Frau auch im persönlichen Kontakt ausschließlich den Familiennamen und möchte dies auch so beibehalten. Sehen Sie das Risiko, dass eine Täuschung vermutet werden könnte auch als sehr gering? Vielen Dank für Ihre Mühe

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.03.2005 | 09:03

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, ich sehe dieses Risiko als sehr gering an. Mir ging es insoweit nur darum, eine wenn auch geringe, aber dennoch nicht ganz auszuschließende Gefahr aufzuzeigen.

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