Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Muss meine Ex Frau jetzt nicht mal Kindesunterhalt an meine Tochter zahlen ?


01.10.2006 14:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich bin seit 4Jahren von meiner Frau Geschieden,und habe 2 Kinder im Alter von 18 und23 Jahren.Mein Sohn (18) lebt bei seiner Mutter die wieder Verheiratet ist und beide im Berufsleben stehen,mein Sohn hat seine Lehre im August 06 abgeschloßen und ist jetzt 3. vollferdiener im o.g.haushalt.
Ich habe immer meinen Unterhalt an meinen Sohn Bezahlt,meine Ex Frau aber nie etwas an meine Tochter.
Meine Tochter Wohnt seit der Scheidung von vor 4 Jahren bei mir,und Studiert in Hamburg Lehramt,das ich auch voll Finanziere,meine Frage;Muß meine Ex Frau jetzt nicht mal etwas an meine Tochter Zahlen ?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Grundsätzlich haben die Kinder Anspruch gegen beide Elternteile auf Ausbildungsunterhalt, es sei denn im Scheidungsurteil oder in einem Unterhaltsvergleich wurde anderes festgehalten.

Ihrer Ex-Frau kommt dabei ein Selbstbehalt in Höhe von 1100 € zugute, alles was sie darunter verdient, muss sie nicht abgeben, das Einkommen des neuen Lebenspartners zählt nicht mit zu ihrem Einkommen.

Ein volljähriges Kind hat bis zum Ende der Berufsausbildung einen Anspruch auf Unterhalt in Höhe von insgesamt ca. 640 € monatlich, was in verschiedenen OLG-Bezirken geringfügig differiert. Der Elternteil, bei dem das Kind lebt, schuldet davon 3/7, der andere den Rest.

Eigenes Einkommen muss sich das Kind dabei jedoch zu einem Teil anrechnen lassen.


Bedenken Sie, dass Ihrer Tochter, sofern sie nach Abzug der notwendigen Kosten (Miete, Versicherungen, Strom, Gas) unter 385 € im Monat zur Verfügung hat, Anspruch auf Beratungs- und auf Prozesskostenhilfe zusteht, so dass Sie die Verfolgung Ihrer Rechte nict selbst zahlen müsste.

Sollte Ihre Tochter Bedarf an einer exakten Unterhaltsberechnung und/ oder an der Durchsetzung ihrer Ansprüche haben, stehe ich für weitergehende Vertretung gern zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben.


Mit freundlichen Grüßen,

P.Gerhardy
Rechtsanwältin

Tel.: 0551/37075656
email: Kanzlei.Gerhardy@online.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER