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Muss mein Exmann mir weiterhin Unterhalt zahlen, wenn ich zu meinem Freund ziehe?

30.10.2007 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,
ich werde Ende dieser Woche nach 20 Ehejahren geschieden. Bisher (seit 5/04) hat mein Noch-Ehemann mir und den Kindern regelmäßig Unterhalt gezahlt. Angeblich kann er jetzt nicht mehr so viel zahlen (er ist selbständig und steht kurz vor dem Konkurs) und wir werden wohl das Haus, in dem ich z.Zt. noch mit beiden volljährigen Kindern wohne, verkaufen müssen. Unabhängig davon möchte ich gerne wissen, ob er mir weiterhin Unterhalt zahlen muss, wenn ich zu meinem Freund ziehe. Außerdem interessiert mich, ob ich, wenn wir uns zunächst auf weniger Unterhalt einigen, wieder mehr Unterhalt fordern darf, wenn er einen anderen Job hat.
Herzlichen Dank für Ihre Mühe.

30.10.2007 | 17:59

Antwort

von


(571)
Gerner Str. 17
80638 München
Tel: 089/30758845
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,


grundsätzlich ist es in der Tat denkbar, dass Sie Ihre nachehelichen Unterhaltsansprüche aufgrund einer neuen Partnerschaft verlieren, allerdings im Normalfall nicht von heute auf morgen..

Gemäß § <a class="textlink" rel="nofollow" href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__1579.html" target="_blank">1579</a> Nr. 6 und Nr. 7 <a class="textlink" rel="nofollow" href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/index.html" target="_blank">BGB</a> sowie nach der hierzu existierenden Rechtsprechung kommt eine Begrenzung oder ein Ausschluss des Unterhaltsanspruchs erst in Betracht, wenn sich die Beziehung in einer eheähnlichen Art und Weise verfestigt hat. Eine solche Verfestigung kann nach zwei bis drei Jahren angenommen werden, aber auch schon viel früher, je nach den Begleitumständen (z.B. bei Zusammenleben in einem gemeinsam gekauften Haus).

Wenn Sie eine schriftliche Unterhaltsvereinbarung treffen, werden Sie in der Regel dennoch später eine Abänderung verlangen können, sobald Ihr dann geschiedener Mann wieder mehr verdient und die Gründe für den „Aufschwung“ bereits in der Ehezeit begründet wurden.
Allerdings sollten Sie die Vergleichsgrundlage ebenfalls schriftlich festhalten, auf die konkrete Formulierung achten und diese vor Unterzeichnung juristisch überprüfen lassen, um Nachteile zu vermeiden.


Ich hoffe, meine Ausführungen reichen Ihnen als erste rechtliche Orientierung. Für Rückfragen stehe ich gleichwohl gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt


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