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Muss ich trotzdem Maklerprovision zahlen, wenn 'Ja', nur auf die im Kaufvertrag stehende Summe?

| 13.05.2012 22:52 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe mir mit einem Makler eine ETW besichtigt,
und mir vorher eine Grundrisszeichnung sowie eine Nebenkostenaufstellung per E-Mail zukommen
lassen. Wenige Telefonate führten wir auch. Nun habe ich den Eigentümer, den mir der
Makler nicht nennen wollte, selbst kennengelernt.
Mit ihn habe ich einen bei weitem niedrigeren
Kaufpreis ausgemacht und werde ihn eine bestimmte Summe bar übergeben. Im Vertrag, den
wir ohne Makler beim Notar vereinbaren, wird der Verkaufspreis abzüglich der Bargeldsumme stehen. Weder der Verkäufer noch ich haben beim Makler irgent etwas unterschrieben. Der verkäufer hat den Makler mündlich einen Verkaufsauftrag erteilt. Frage: Muss ich trotzdem Maklerprovision zahlen ? Wenn "Ja" nur auf die im Kaufvertrag stehende Summe?
Über eine klärende Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen. Dank im Voraus.
13.05.2012 | 23:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die Maklerprovision ist in § 652 BGB geregelt und wird dann fällig, wenn Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags vom Makler erbracht worden ist.
Dabei kann der Maklerauftrag auch nur mündlich erteilt werden, wobei der Makler natürlich in der Beweispflicht steht, dass ein solcher Auftrag gegeben worden ist.

Ist die Höhe der Vergütung hierbei nicht bestimmt, so ist bei dem Bestehen einer Taxe der taxmäßige Lohn, in Ermangelung einer Taxe der übliche Lohn als vereinbart anzusehen (§ 653 BGB).

Vorausgesetzt, dass der Makler den Vertrag nachweisen kann, steht ihm auch die übliche Vergütung zu, die zwischen 3-5 % des Kaufpreises liegt.

Hierbei würde dann natürlich auch der Barwert mit einfließen, wobei ich Sie darauf aufmerksam machen muss, dass dieses eventuell strafrechtlich relevant sein könnte, wenn durch den niedrigeren schriftlichen Kaufpreis und das Übergeben von Bargeld, Steuern gespart werden sollen. Dass eine solche zusätzliche Summe in Bar geflossen ist, müsste hierbei jedoch auch wieder der Makler beweisen, der sich zunächst nur am schriftlichen Vertrag orientieren kann.

Ergebnis: Der Makler hat grundsätzlich Anspruch auf den Lohn, muss jedoch a) das Bestehen des Vermittlungsvertrages nachweisen und auch die Höhe des Verkaufspreises, wenn er meint, dass der Kaufpreis höher war, als beim Notar angegeben.


Bewertung des Fragestellers 15.05.2012 | 11:40

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