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Muss ich meinen Arbeitgeber angeben ??

09.04.2006 19:36 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe meinem Gläubiger ein Vergleichsvorschlag angeboten, dem er auch zugestimmt hat. Daraufhin verlangte er, dass ich das Vermögensverzeichnis ausfülle und die Verdienstbescheinigung ihm zusende. Dies habe ich getan ohne mein Arbeitgeber zu nennen. Da ich erst seit 7 Monaten im Arbeitsverhältnis stehe, befürchte ich, wenn der Gläubiger Kontakt zum Arbeitgeber aufnimmt, die Kündigung zu erhalten. All das habe ich dem Gläubiger mitgeteilt. Er besteht aber auf die Bennenung des Arbeitgebers, sonst käme es zu keinem Vergleichsangebot. Ich möchte auch jetzt nicht den Arbeitgeber nennen. Was raten Sie mir und wie könnte ich vorgehen ?

09.04.2006 | 20:15

Antwort

von


(157)
Meßberg 1
20095 Hamburg
Tel: 040/4689 76 75
Web: http://www.rechtsanwalt-bartels.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich aufgrund der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworte:

Im Rahmen der Vergleichsverhandlungen mit Ihrem Gläubiger sind Sie grundsätzlich nicht verpflichtet, Ihren Arbeitgeber zu nennen. Sie befinden sich in außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen. Die Ausgestaltung der gegenseitigen Pflichten ist ausschließlich Sache der beteiligten Parteien.

Allerdings müssen Sie natürlich berücksichtigen, dass Ihr Gläubiger den Abschluss des Vergleichs verweigern kann, wenn Sie der Aufforderunge zur Nennung Ihres Arbeitgebers nicht nachkommen. Anhaltspunkte für die Einschätzung dieses Risikos lassen sich den mitgeteilten Informationen nicht entnehmen.

Um den Vorstellungen beider Seiten gerecht zu werden, können Sie z.B. vereinbaren, dass Sie den Arbeitgeber erst nach Abschluss des Vergleiches mitteilen und Ihr Gläubiger sich verpflichtet, zum Arbeitgeber solange keinen Kontakt aufzunehmen, bzw. Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durchzuführen, wie Sie Ihren Verpflichtungen aus dem Vergleich nachkommen. Dann wäre den Interessen beider Seiten genüge getan.

Grundsätzlich empfehle ich Ihnen, den Vergleich durch einen Fachmann formulieren bzw. überprüfen zu lassen. Hierfür stehe ich Ihnen ggf. gern zur Verfügung.

Ich hoffe die Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Stephan Bartels
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Stephan Bartels

ANTWORT VON

(157)

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20095 Hamburg
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