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Muss ich den Totholzholzhaufen entfernen?

| 03.09.2018 21:49 |
Preis: 57,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Hallo,
es geht um folgenden Sachverhalt:
Wir haben im unteren Bereich unseres Grundstücks einen Maschendrahtzahn. Zu unserer Seite stehen nebeneinander eine Haselnuss und ein großer Nadelbaum. Davor haben wir auf unserem Grundstück einen Totholzhaufen errichtet, um Tieren wie z.B. Igeln einen Lebensraum zu bieten. Der Nachbar fordert auf, diesen Haufen zu entfernen. Er sagt wir sollen diesen Haufen "Grünabfälle" entsorgen. Wir haben ihm erklärt, dass es ein Totholzhaufen ist und kein Haufen Grünabfälle. Er sagt das sei lächerlich und fordert die Entfernung des Totholzhaufens und droht mit rechtlichen Schritten.
Wie ist meine rechtliche Lage?
Liebe Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung kann ich keine unangemessene Beeinträchtigung der Interessen des Nachbarn erkennen, so dass Sie nach meiner Rechtsauffassung auch mit keinen rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.
Die bloße Beseitigungsaufforderung des Nachbarn ist in rechtlicher Hinsicht zunächst einmal irrelevant. Der von Ihnen auf Ihrem Grundstück errichtete Totholzhaufen ist zulässig und nicht zu beanstanden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen.

Gerne höre ich von Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Nachfrage vom Fragesteller 04.09.2018 | 00:05

Vielen Dank für ihre Antwort, ich bin erleichtert. Eine Nachfrage hätte ich dennoch...Gibt es einen bestimmten Abstand, den ich wegen den Totholzhaufens zur Grenze einhalten muss?
Viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.09.2018 | 05:55

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Das hessische Nachbarrechtsgesetz sieht Grenzabstände für Bäume, Sträucher und einzelne Rebstöcke vor bzw. für lebende Hecken vor. Diese Vorschriften sind in Ihrem Fall aber nicht einschlägig.

Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Bewertung des Fragestellers 07.09.2018 | 12:33

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