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Muss ich das Auto jetzt zurücknehmen? Oder Minderung des Kaufpeises?


13.09.2017 14:33 |
Preis: 35,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von



Guten Tag, ich habe vor ca. 4 Wochen mein Auto verkauft. Dem Käufer habe ich alle Werkstattunterlagen etc. mitgegeben. Er hat den Wagen auch zu einem sehr günstigen Preis bekommen. Nun meldet sich der Käufer wieder und beschwert sich. Die Steuerkette wäre wieder locker und außerdem wäre 2010 wohl ein massiver Unfallschaden an dem Wagen gewesen. Ich habe den Wagen aber erst 2014 privat gekauft und man sagte mir, da wäre wohl "was Kleines" dran gewesen. Ich habe nun im guten Glauben den Wagen als Unfallfrei weiter verkauft. Und den Steuerspanner habe ich auch schon in einer Fachwerkstatt machen lassen. Was kann ich dafür, dass die Kette nun wieder locker wird? Das ist leider eine "Krankheit" von diesem Mini. Mir wurde auch bei BMW garantiert, dass die Kette nun wieder fest wäre. Könnte mir bitte jemand weiterhelfen? Ich weiß gar nicht, was ich dem Käufer mitteilen soll? Schließlich ist das Auto nun auch fast 11 Jahre alt und hat fast 150.000 km. Wie sieht die Rechtslage in dem Fall aus? Muss ich mich wieder mit dem Verkäufer streiten, von dem ich 2014 das Auto gekauft habe? Ich habe ja auch fast 3,5 Jahre nichts gemerkt, dass der Wagen einen Unfall hatte. Oder will der einfach nur Geld zurück?
Kurz zum Auto:
13.09.2017 | 16:03

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Das Problem des Steuerspanners fällt nicht unter die Gewährleistung, zumal Sie diese sicherlich auch ausgeschlossen hatten.
Aber selbst wenn nicht, wäre dies typischer Verschleiß, der bekannt ist. Auch hatten Sie den Mangel nicht verschwiegen, da dieser auch erst später auftrat.

Hinsichtlich des Unfallschadens ist allerdings zu differenzieren. Es kommt maßgeblich auf die Formulierung im Kaufvertrag an. Wenn dies unter zugesicherten Eigenschaften stehen würde, müssten Sie den Wagen zurücknehmen. Falls nicht, und davon gehe ich aus, dass es lediglich Ihrer Kenntis entsprach, ist dies nicht als "Zusicherung" gem. 444 BGB zu verstehen und damit ebenfalls nicht tauglich, dass Sie das Fahrzeug zurücknehmen müssten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 13.09.2017 | 16:34

Hallo, erst einmal Danke für ihre schnelle Antwort. Leider habe ich Ihren Absatz mit der "Zusicherung" nicht verstanden. Ich habe mal den Kaufvertrag rausgekramt, den ich damals als ich den Wagen gekauft habe, abgeschlossen habe. Dort ist das Kästchen mit dem Unfallschaden einfach nicht angekreuzt. Ich habe jetzt natürlich, aus Mangel an Wissen, auch angekreuzt, dass meines Wissens kein Unfallschaden vorhanden ist/war.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.09.2017 | 16:37

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern nicht explizit erklärt worden ist, dass kein Unfallschaden vorliegt, ist dies auch keine Zusicherung. Gerne können Sie mir den Vertrag gerne zur kostenfreien Druchsicht auch per WhatsApp schicken.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
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