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Muss ich beim Verkauf der Wohnung Spekulationssteuer bezahlen?

| 24.01.2009 11:54 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Im Oktober 2004 habe ich eine Wohnung als Alleineigentümer gekauft.
Meine Frau und ich haben in die Wohnung gewohnt.
Am 1. September 2006 haben sich meine Frau und ich getrennt.
Wir haben bis Ende Mai 2007 getrennt in meine Eigentumswohnung gewohnt.
Während dieser Zeit hat meine Anwältin probiert meine Frau dazu zu bewegen auszuziehen, damit ich die Wohnung verkaufen kann.
Die Situation hat sich dann verschärft und ich bin von meiner Eigentumswohnung Ende Mai 2007 ausgezogen und habe mich auch beim Einwohnermeldeamt abgemeldet.
Am 16 September 2008 ist meine Frau von der Wohnung endlich ausgezogen.
Seit Oktober 2008 steht die Wohnung zum Verkauf, und sie wird wahrscheinlich im Laufe des Monats Februar verkauft.
Seit Dezember 2007 bin ich wieder dort angemeldet (Hauptwohnsitz).

Muss ich nun Beim Verkauf der Wohnung Spekulationssteuer bezahlen oder nicht?

Sehr geehrte Rechtsratssuchende,
sehr geehrter Rechtsratssuchender,

gerne nehme ich zu Ihren Fragen im Zusammenhang einer etwaigen Entstehung von Spekulationssteuer/privater Veräußerungssteuer Stellung:

Dabei möchte ich zunächst auf § 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG hinweisen, wonach eine derartige Steuer Wohnungen ausnimmt, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden.

Nun haben Sie zwar die in Ihrem Alleineigentum stehende Wohnung im Zeitraum Ende Mai – November 2007 nicht selbst genutzt. Da die Wohnung jedoch von einem Familienangehörigen (Ihrer Noch-Ehefrau) genutzt wurde, steht dies nach ständiger Rechtsprechung und Kommentarmeinung einer Nutzung zu eigenen Wohnzwecken gleich. Denn eine Steuer soll nach Sinn und Zweck des Gesetzes lediglich im Falle der Fremdvermietung entstehen.

In Ihrem Fall entsteht daher keine Spekulationssteuer.

Ich hoffe, Ihre Rechtsfragen hiermit beantwortet zu haben, und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Steuerrecht

Bewertung des Fragestellers 24.01.2009 | 12:11

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