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Muss ich als gewerbl. Verkäufer einen Sonderposten zurücknehmen?

| 19.03.2009 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

in der genannten Auktion habe ich einen Sonderposten verkauft. dieses Angebot richtete sich an wiederverkäufer mit Ausschluß der Rücknahme. Dies wurde groß in roter Schrift kenntlich gemacht.
Gekauft hat diesen Posten nun ein als privater Käufer angemeldeter ebayer, der sich auf sein 30 tägiges Rückgaberecht beruft. Muss ich den Posten zurücknehmen, obwohl kenntlich gemacht wurde, dass es sich um einen Posten handelt, der sich an Wiederverkäufer richtet? Und obwohl kenntlich gemacht wurde, dass der Käufer mit Abgabe eines Gebots auf das Rückgaberecht verzichtet?
Herzlichen Dank für eine rasche Antwort.
Viele Grüße
19.03.2009 | 13:18

Antwort

von


(416)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrte Ratsuchende!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte.

Hier ist fraglich, ob der Käufer sich überhaupt auf ein Rückgaberecht berufen kann, wenn Sie als gewerblicher Verkäufer dieses ausgeschlossen haben, da sich das Angebot nur an Wiederverkäufer/ gewerbliche Käufer richtete.

Eine solche Berufung auf ein Rückgaberecht scheidet aus, wenn sich der private Käufer aufgrund des von Ihnen in der Artikelbeschreibung hinterlassenen Hinweises wie ein Gewerbetreibender behandeln lassen müßte.

Grds. können Sie einen solchen Hinweis in der Artikelbeschreibung platzieren, da Sie als Verkäufer den Vertragspartner, hier demnach nur Gewerbetreibende/ Wiederverkäufer, bestimmen können.

Der Hinweis müßte dann jedoch eindeutig und für jedermann verständlich sein.
Er muss ausdrücken, dass ein Geschäft ausschließlich mit Gewerbetreibenden und unter Ausschluss der Rückgabe geschlossen werden soll.

Aus der von Ihnen angeführten Auktion geht eindeutig der Hinweis hervor, dass ein Geschäft nicht mit Privaten/Verbrauchern zustande kommen soll.

Daher kann sich der Käufer hier nicht auf ein etwaiges 30-tägiges Rückgaberecht berufen. Er muss sich den von Ihnen gewählten Geschäftsbedingungen unterwerfen, da der Hinweis für ihn deutlich erkennbar war und nicht überraschend ist.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Bewertung des Fragestellers 23.03.2009 | 08:39

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