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Muss ein Arbeitszeugnis einen Hinweis auf betriebsbedingte Kündigung enthalten?

14.04.2008 11:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Mein Arbeitszeugnis enthält nicht den Hinweis auf die betriebsbebedingte Kündigung.
Im Abschlußgespräch wurde dieser Grund ausdrücklich angeführt.

Ein umformulierter Zeugnisentwurf wurde von der ehemaligen Arbeitgeberin (Friseursalon, 5 Angestellte) kommentarlos zurückgewiesen.

Kündigung frist- und formgerecht am 28.12.2007 zum 31.01.2008.

Welche Fristen sind einzuhalten bei der Zeugniskorrektur?
Muß die betriebsbedingte Kündigung erwähnt werden?

Freundliche Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:


Sofern keine tarifvertraglichen Ausschlussfristen gelten, beträgt die Verjährungsfrist für den Anspruch auf Zeugniserteilung drei Jahre. Allerdings kann bereits vorher Verwirkung eintreten. Nach LAG Düsseldorf soll der Anspruch nach 11 Monaten verwirkt sein, das BAG geht für die Zeugniskorrektur von 10 Monaten aus (BAG DB 88, 1071).

Der Grund der Beendigung ist nur auf Wunsch des Arbeitnehmers aufzunehmen (Reinecke in Küttner: Personalbuch, RN 33 zu „Zeugnis“).

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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