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Muss der Mann wieder Grunderwerbsteuer für die Hälfte bezahlen?

13.03.2008 08:59 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ehepaar sind Eigentümer zu je 1/2 eines Hauses.
Selbe Ehepaar sind Eigentümer zu je 1/2 einer Wohnung mit Grundschuld.

Ehemann will das Darlehen in voller Höhe zurückbezahlen und die Grundschuld löschen lassen. Als Gegenleistung schenkt ihm seine Frau ihre Hälfte des Hauses.

Frage:
Muss der Mann wieder Grunderwerbsteuer für die Hälfte bezahlen?

Vielen Dank
Ein Fragesteller

Sehr geehrter Fragender,

der Grundstückserwerb durch den Ehegatten des Veräußerers unterliegt nach §3 Nr. 4 GrEStG nicht der Grunderwerbsbesteuerung.
Soweit jedoch das Grundstück unentgeltlich übertragen wird (Grundstückswert nach Bewertungsgesetz - Schuldübernahme) ist zu prüfen, ob hierfür nicht Schenkungssteuer erhoben wird.

Sie sollten jedoch sich vor Ort noch bei einem Notar beraten lassen, wie die Vertragsgestaltung erfolgen soll.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

Nachfrage vom Fragesteller 13.03.2008 | 10:58

Sehr geehrte Rechtsanwältin Fr. Dr. Seiter,

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ein Entwurf des notariellen Vertrages liegt schon vor. Unter § 11 Kosten, Abschriften steht:

"Die Kosten dieser Urkunde und ihres Vollzuges sowie eine etwa anfallende Grunderwerbsteuer und/oder Schenkungsseteuer trägt der Erwerber"

Meine Meinung nach, eine Schenkungsteuer kommt nicht in Frage da die Höhe des 1/2 Halbanteils ca. 130.000€ ist und weit unten den Freibetrag liegt.

Frage:
Wird mindestens eine dieser 2 Steuern erhoben oder kann es passieren daß überhaupt keine Steuer erhoben wird?

Dank im Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.03.2008 | 22:46

Der Freibetrag bei Ehegatten beträgt 307.000 EUR.

Somit fällt keine Erbschaftssteuer an.

Wie oben erläutert, fällt ebenso keine Grunderwerbssteuer an.

Die Formulierung im Notarvertrag ist eine Standardformulierung. Notare prüfen in der Regel die steuerliche Seite nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

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