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Muss der Arbeitgeber einer Rückkehr in die Elternzeit zustimmen?

18.01.2011 22:43 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,

nach einem Jahr + ein paar Wochen Elternzeit (direkt nach Geburt meines Kindes genommen) habe ich im Januar meinen alten Arbeitsplatz - nun in Teilzeit 20 Std./Wo - wieder angetreten. Ich bin nun nicht mehr in Elternzeit, da mein Arbeitgeber mir im Vorfeld von "Teilzeit IN der Elternzeit" abgeraten hat. Somit habe ich aktuell einen richtigen Teilzeitvertrag.

Widererwarten klappt es nun mit meinem Kind in der Kita nicht und ich muss meine Arbeitszeit verkürzen oder noch mal einige Monate aussetzen. Nun wüsste ich gerne welche Möglichkeiten ich rein rechtlich habe.

Dabei stelle ich vor allem die Fragen:
Kann ich für einige Monate zurück in Elternzeit gehen?
Brauche ich dazu die Zustimmung des Arbeitgebers?
Falls das möglich ist, wie lange könnte ich noch Elternzeit nehmen? Ist das zweite Jahr nicht verfallen, weil im nur ein Jahr und ein paar Tage beantragt habe?

Denkbar wäre für mich auch eine weitere Reduzierung der Stundenzahl. Könnte ich eine weitere Reduktion auf z.B. 10 STd. die Woche beantragen oder gibt es eine Mindestanzahl von Stunden beim Teilzeitgesetz?

Zur Info: Das Arbeitsverhältnis besteht schon 2 Jahre, der AG beschäftigt deutlich mehr als 15 AN.

Vielen Dank!

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Die Dauer der Elternzeit und der Endzeitpunkt müssen bei Beginn vom AN verbindlich festgelegt werden. Der AN ist an die Erklärung gebunden und kann den Endzeitpunkt nicht einseitig verändern. Wenn der Zeitrahmen nicht ausgeschöpft ist, besteht aber immer die Möglichkeit im Einvernhemen zwischen AN und AG einen neuen Zeitrahmen festzusetzen. Sie können also nicht einseitg in die Elternzeit zurück, sondern müssten mit dem AG einen neuen Zeitrahmen vereinbaren. Innerhalb dieser Zeit kann dann natürlich ein Antrag auf Reduzierung der Arbeitszeit gestellt werden.

Eine erneute Verringerung Ihrer Arbeitszeit scheitert an § 8 VI TzBfG. Da Sie sich über die Reduzierung auf 20 Stunden/Wo geeinigt haben, können Sie eine weitere Reduzierung erst nach Ablauf von 2 Jahren verlangen.

Es gibt nach dem TzBfG keine Mindeststundenzahl, aber leider die Zeitsperre von 2 Jahren.

Sie können also weder nach dem TzBfg, noch nach dem BEEG einseitig Ihre Arbeitszeit verkürzen, sondern sollten versuchen mit dem AG einvernehmlich eine Lösung zu finden.

Etwas anderes könnte sich nur aus einem Tarifvertrag oder Ihrem Arbeitsvertrag ergeben.






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