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Muss Trennungsunterhalt gezahlt werden, wenn der Ehemann keine Lust hat zu arbeiten, aber könnte?


14.05.2005 14:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo und Guten Tag,
ich möchte gern von ihnen wissen, ob ich zu Unterhalt verklagt werden kann, wenn mein von mir getrennt (ca,6 Jahre)lebender Ehemann (er Harz4) ich Verdienst ca.1300€ und er sich nicht im gerinsten um Arbeit bemüht und auch der Meinung ist das er das nicht müßte. Hat unser Vermögen veruntreut und auf großem Fuß gelebt und jetzt ist das Geld wohl alle und nun soll ich sein Gartenleben und Marokko mit Unterhalt finanzieren.
Wird es in diesem Fall ein Gerichtsverfahren geben müssen,oder können das auch unsere Anwälte klären.

In Erwartung ihrer Antwort
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Grundsätzlich wird Ihr Ehemann nach § 1361 Abs. 1 S. 1 BGB die Leistung von Trennungsunterhalt verlangen. Allerdings setzt diese Vorschrift auch voraus, daß der Ehepartner außerstande ist, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Ihn trifft dabei grundsätzlich eine Erwerbsobliegenheit. Kommt er dieser nicht nach und bemüht er sich auch nicht nachweislich um Arbeit, ohne ausreichenden Grund (z.B. Erwerbsunfähigkeit durch Krankheit) entfällt der Unterhaltsanspruch möglicherweise ganz.

Da Sie offenbar bereits anwaltlich vertreten sind, sollten Sie von Ihrem Anwalt, der die Details des Sachverhalts sicher kennen wird, abklären lassen, ob Sie sich gegen eine Unterhaltsforderung Ihres Mannes erfolgreich wehren können. Kommt es allerdings nicht zu einer außergerichtlichen Einigung, wird Ihr Mann Sie auf Zahlung von Unterhalt verklagen können - erfolgreich aber nur, wenn der Anspruch tatsächlich besteht.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


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