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Muss Betrug wenn gewerblich vermutet zur Anzeige gebracht werden?

05.08.2019 08:00 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben als Unternehmensberatung mehrere Projekte in einem Unternehmen begleitet, dort mussten wir Gespräche führen mit Leasingunternehmen und Dienstleistern welche seit Monaten Ihr Geld nicht sehen um das Geschäft für unserem Kunden am laufen zu halten, wir erstellten Modelle wie das Unternehmen ggf. wieder in "grüne Zahlen" rücken könnte. Am Ende hat sich ergeben, das der Inhaber selbst uns als Unternehmen vieles verschwiegen hat und dieser mit mehreren Untenehmen eine von uns vermutete hinhalte Taktik gefahren ist um bewusst nicht zu zahlen oder sogar Rechnungen, Tankkarten waren gestellt auf eine Firma welche er bereits in die Insolvenz gebracht hatte obwohl er diese für bereits neu gegründete Firmen nutzte.

Unsere Beratungsdienstleistungen wurden auch nie gezahlt, aktuell ist in dieser Firma bereits ein Insolvenzeröffnungsverfahren erstellt worden.

Wir vermuten Betrug & Insolvenzverschleppung, da wir jedoch "GUTEM GELD" kein schlechtes hinterher werfen möchten, sowie keine Zeit in die Vergangenheit investieren wollen und uns bewusst ist, das bereits andere Firmen diese genannten Punkte zur Anzeige bringen oder gebracht haben, stellen wir uns die Frage ob wir verpflichtet sind trotz Schweigepflicht und Datenschutz als für dieses Unternehmen gearbeitete Beratungsfirma diesen Punkt zur Anzeige bringen zu müssen.

Vielen Dank im Voraus.

05.08.2019 | 09:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Nein, es besteht keine Pflicht die Vorwürfe zur Anzeige zu bringen. Relevant ist hierbei der § 138 StGB , wonach es strafbar ist geplante oder in der Ausführung befindliche Straftaten nicht zur Anzeige zu bringen. Dies bezieht sich aber nur auf die dort genannten Katalogtaten.

Sowohl die Betrugstatbestände nach §§ 263 ff. StGB als auch die Insolvenzstraftaten nach §§ 283 ff. StGB sind dort nicht gelistet und müssen daher auch nicht angezeigt werden. Ich sehe hier auch keine Meldepflichten aus dem Geldwäschegesetz.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Dietrich
Rechtsanwalt


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