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Müssen Gehalt u andere Leistungen für eine Teilzeitstelle nach Elternzeit neu ausgehandelt werden?


30.12.2005 08:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrter Rechtsanwalt,
kurz vor Beendigung meiner Elternzeit hat mein Arbeitgeber auf mein Antrag auf Teilzeit reagiert und zugesagt.
Mein Tätigkeitsschwerpunkt soll derselbe bleiben, zusätzlich soll ich Vertretungsaufgaben übernehmen(20%) die nicht meiner Qualifik. entsprechen. Habe mich grundsätzlich dazu bereit erklärt unter der Voraussetzung das dies befristet geschiet und vertraglich festgehalten wird. Vermutlich will er damit mein Gehalt drücken.
Was wird dies für vertragliche Konsequenzen haben?
Muss das Gehalt und alle anderen Leistungen neu ausgehandelt werden? Fahrgeld, Zuschuss Verm.L., Weihn.gratifik. ? Urlaubsanspruch ? Dies soll am 02.01.06, erster Arbeitstag, Ende Elternzeit geschehen.
Falls es zu betriebsb.Kündigungen kommen sollte, wäre ich die Erste die Entlassen würde oder zählen meine vorherigen Beschäftigungsjahre (13 Jahre,plus 3 Jahre Elternzeit) mit.

Vielen Dank im voraus.
MfG

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Zusatzvereinbarungen ersetzen nicht den Arbeitsvertrag, wenn in ihnen lediglich einzelnen Punkte neu oder anders geregelt werden. Dies kann umfassen: die Tätigkeit, das Gehalt und eine Erstattungsregelung für den Einsatz des privaten PKW, usw.. Alle weiteren Punkte des Arbeitsvertrages sollten weiterhin ihre Gültigkeit behalten, was sich aus dem entsprechenden Zusatz in der Vereinbarung ergebn sollte.

Bei der Berechnung der Dauer der Betriebszugehörigkeit können die Betriebsparteien bestimmte Zeiten aus sachlichen Gründen unberücksichtigt lassen. Zeiten des Erziehungsurlaubs (Elternzeit) auszunehmen, ist sachlich nicht gerechtfertigt und verstößt gegen die wertentscheidende Grundsatznorm des Art. 6 I , II GG.

Mit freundlichen Grüßen
H. Momberger

Grüter, Momberger & Partner
Rechtsanwälte & Steuerberater
Suitbertusstraße 123
40223 Düsseldorf

www.gruemo.de
h.momberger@gruemo.de
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