Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mündliches VG Verfahren Im Verwaltungsgerichtsprozess

| 09.09.2020 13:38 |
Preis: 53,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von


15:08

In der kommenden Woche habe ich einen Termin zur mündlichen Verhandlung vor dem VG. Ich fürchte mich ein wenig davor, weil ich mich mündlich nicht so gut ausdrücken kann. Einen Anwalt habe ich nicht. Kann ich das, was ich vor dem VG erklären will auch vor, während oder nach der Verhandlung auch schriftlich einreichen? Oder gilt nur das gesprochene Wort?

09.09.2020 | 14:20

Antwort

von


(276)
Gisselberger Str. 47A
35037 Marburg
Tel: 06421-6977248
Tel: 01764-5636963
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich sind mündlicher und schriftlicher Vortrag zu berücksichtigen.

Nach § 173 VWGO sind auf das Verwaltungsverfahren die Vorschriften der Zivilprozessordnung (ZPO) anzuwenden, soweit nicht anders bestimmt.

Nach § 296a ZPO: Vorbringen nach Schluss der mündlichen Verhandlung gilt deshalb, dass Tatsachenvortrag nach Schluss der mündlichen Verhandlung nicht mehr vorgebracht werden darf, es sei denn, dass dies vorher durch das Gericht gestattet wurde.

Das Gericht kann auch Anordnungen treffen, bis wann ein Tatsachenvortrag noch zulässig ist.

Im Berufungsverfahren kann dies anders aussehen.

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie aber alles, was Sie vorzubringen haben, möglichst schriftlich vor der mündlichen Verhandlung bei Gericht einreichen, um der Gegenpartei und dem Gericht die Möglichkeit der Vorbereitung zu geben.

Dies käme Ihnen auch gelegen, um nicht völlig unvorbereitet nun dem gegnerischen Gegenvortrag in der mündlichen Verhandlung ausgesetzt zu sein.

Da die Verhandlung schon nächste Woche ist, sollten Sie prüfen, ob das Gericht Ihnen etwaige Fristen auferlegt hat.

Ich würde gleichwohl empfehlen, einen Anwalt hinzuzuziehen, um mögliche Fehler beim Tatsachenvortrag und etwaiger Fristwahrungen zu vermeiden.

Viele Grüße!











Rückfrage vom Fragesteller 09.09.2020 | 14:59

Vielen Dank für Ihre Antwort. Irgendwelche Fristen hat das Gericht nicht gesetzt. Ich verstehe Sie richtig, dass ich im mündlichen VG Verfahren auch im Hinblick auf § 101 VWGO noch nach der Klageschrift und nach dem Erörterungstermin, wohl aber vor dem Verhandlungstermin in Schriftform Erklärungen und Anträge abgeben darf? Und muss ich diese Texte dann auch der Verfahrensgegnerin zustellen oder macht das Gericht das von alleine?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.09.2020 | 15:08

Das verstehen Sie richtig!

Das Gericht wird dann entscheiden, ob und inwieweit es Ihre Erklärungen berücksichtigt.

Zustellen müssen Sie nichts, das macht das Gericht.

Da allerdings nicht mehr viel Zeit ist, kann es sein, dass der Gegner Ihren Schriftsatz dann noch nicht erhalten hat und vom Gericht ausgehändigt bekommt.

In diesem Fall beantragt der Gegner dann in der Verhandlung Schriftsatznachlass.

Viele Grüße!



Bewertung des Fragestellers 09.09.2020 | 18:58

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Klare und freundliche Antworten, sehr empfehlenswert!

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Andreas Wilke »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 09.09.2020
5/5,0

Klare und freundliche Antworten, sehr empfehlenswert!


ANTWORT VON

(276)

Gisselberger Str. 47A
35037 Marburg
Tel: 06421-6977248
Tel: 01764-5636963
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht, Vertragsrecht, allgemein, Zivilrecht, Urheberrecht, Erbrecht