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Mündlicher Werkvertrag - Kunde will nicht zahlen

21.11.2016 10:44 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Dratwa


Guten Tag,
ich habe als Freiberufler den "dummen" Anfangsfehler gemacht und einem Kunden ein schriftliches Angebot für Ingenieursleistungen (12.000 €) unterbreitet, welches er mündlich angenommen hat. Nach erfolgreichem Abschluss der Leistung weigert er sich zu zahlen, da offensichtlich weitere, von mir unabhängige Leistungen, falsch erbracht wurden und wohl das Projekt auf der Kippe steht. Möglicherweise sieht er selbst kein Geld, ruinieren wird ihn dies aber nicht. Es liegt eine Email vor, dass er die Möglichkeit einer Abrechnung prüfen werde. Anschließend erhielt ich eine Email, in welcher er behauptet, dass kein Auftrag erteilt wurde, da ja keine schriftliche Auftragsbestätigung meinerseits vorliege und er somit "zurück rudert". Leider verfüge ich über keinen Rechtschutz. Wäre es hier sinnvoll die Rechnung zu stellen, zu mahnen und im Anschluss zu klagen, wenn er nicht zahlt? Oder laufe Gefahr zu verlieren und auf horrenden Verfahrenskosten sitzen zu bleiben?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage.

Ein Werkvertrag kann selbstverständlich auch mündlich zustande kommen. Sie haben ein Angebot für Ingenieursleistungen erteilt, dass der Kunde mündlich angenommen hat, damit ist der Vertrag zustande gekommen.

Sie sollten dem Kunden die Rechnung für Ihre Leistungen erteilen mit einer kurzen Zahlungsfrist. Wenn nicht gezahlt wird, kurz noch einmal mahnen und dann sollten Sie klagen, denn anders werden Sie wohlmöglich nicht zu Ihrem Geld kommen.

Gerne können Sie auf mich zurückgreifen, meine Kanzlei ist bundesweit tätig.


Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt



Nachfrage vom Fragesteller 24.11.2016 | 12:42

Sehr geehrter Herr Dratwa,

vielen Dank für Ihre Antwort!
Gerne erteile ich Ihnen demnächst das Mandat, sollte die Rechnung nicht bezahlt werden. Details sollten wir dann in einem Beratungsgespräch besprechen. Vorab eine kurze Frage, ob eine Klage erfolgversprechend wäre, da ja keine schriftliche Angebotsannahme des Kunden habe. Da ich keinen Rechtschutz habe, könnte ich womöglich die Kosten des Verfahrens nicht tragen, sollte ich verlieren. Eine Rechtschutzversicherung würde im Falle einer Klage wohl nichts übernehmen, würde ich diese jetzt abschließen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.11.2016 | 13:03

Sehr geehrter Ratsuchender,

einer schriftlichen Annahme des Angebotes bedarf es nicht, Sie haben die Leistungen ausgeführt, damit liegt eine Annahme evident vor. Sie können mich gerne unter: p.dratwa@t-online.de kontaktieren zwecks Prüfung einer möglichen Klage. Der Abschluss einer Rechtschutzversicherung würde nichts bringen, da es sich um einen Altfall, also der vor Abschluss der Versicherung bereits bestand, handelt und insoweit keine Deckung gewährt wird.

Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt

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