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Mündlicher Vertrag beim Auto Verkauf


| 27.11.2006 23:47 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo
Und zwar hab ich mein Auto zum Verkauf angeboten.Preis 13,500
Es meldete sich ein (Herr Müller*).
Er Entschied sich zu einem Besichtigung Termin.
Nach ca. 1 stunde wollte er über den Preis reden und wir einigten uns auf 13,000 €. (Er hatte einen Freund Dabei)
Da der Wagen noch Finanziert wurde.
Musste ich mir den Fahrzeugbrief erst noch zuschicken lassen.
Wir vereinbarten das ich mich melde wenn der Brief da ist und wir dann alles weitere machen.
Jetzt wurde ich von einem anderen angerufen (Herr Schuster*).
Er meinte er Zahle mehr! Da ich jeden cent zur zeit gut gebrauchen konnte.
Rief ich gleich den ersten (Herr Müller) an.
Meinte zu ihm das jemand anderes mehr zahlt und ob er den Preis mehr zahlt?
Ich gab ihn ca. 1 stunde Bedenkzeit.
Dann Telefonierte ich noch mal mit ihm und Herr Müller meinte für diesen Preis Kaufe er das Auto nicht!
Also Entschied ich das Auto dem Herr Schuster das Auto zu verkaufen.
Stunden später rief mich Herr Müller an und meinte das das nicht in Ordnung wäre und das er mit mir ein Mündlichen Vertrag geschlossen hätte und das er sich jetzt rechtlich Infomieren würde und rechtliche schritte einleiten würde. Er hätte ja einen Zeugen!
Muss ich jetzt mit hohen Strafen rechnen oder hat er überhaupt recht?
Was kann oder wird jetzt passieren?
mit freundlichen grüßen Karsten B.
* Namen wurden ersetzt
28.11.2006 | 00:05

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Basierend auf Ihren Angaben muß ich Ihre Fragen leider dahingehend beantworten, daß Sie in der Tat einen Vertrag mit Herrn Müller geschlossen haben. Da dieser jedoch nur mündlich geschlossen wurde, muß Herr Müller diesen Vertrag beweisen können.

Da er einen Zeugen hat, wird er dies sehr wahrscheinlich auch können, jedoch hängt dies sehr stark von der Glaubwürdigkeit des Zeugen ab.

Ich kann nur anregen, abzuwarten, ob Herr Müller tatsächlich den Vertrag durchsetzen will. Sollte er einen Anwalt einschalten, so sollten Sie sich ebenfalls an einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens wenden.

Eine Strafe im Sinne einer strafrechtlichen Verfolgung erwartet Sie mit Sicherheit nicht.

Aus Ihren Angaben wird nicht klar, ob Sie Herrn Schuster bereist eine Zusage gegeben haben und ob ein schriftlicher Vertrag mit diesem existiert. Haben Sie den Fahrzeugbrief mittlerweile erhalten? Steht das Fahrzeug in ihrem Eigentum oder dem der finanzierenden Bank? Oder haben Sie es bereits an Herrn Schuster übereignet?
Vielleicht könnten Sie hierzu noch ergänzende Angaben machen?

Bitte benutzen Sie hierzu und bei sonstigem Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber


Nachfrage vom Fragesteller 28.11.2006 | 00:18

Danke für die schnelle Antwort.
Nach dem Herr Müller sagte er möchte das Auto nicht zu dem Preis wo Herr _Schuster Zahlt Machte ich ein Termin mit Herr Schuster aus und Verkaufte das Auto.
Herr Schuster Kaufte und Unterschrieb den Vertrag.
So bekahm er den Brief vom Autohaus und von mir die Schlüssel.
Also gehört das Fahrzeug jetzt Herrn Schuster.
ca.2 Stunden später rief mich Herr Müller an.
Der ja vorher eigentlich mir absagte zum kauf des Wagens.
Was kann da für ein Busgeld auf mich zu kommen?
Oder was kann er jetzt durchsetzen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2006 | 19:54

Werter Ratsuchender,

die Gefahr eines Bußgeldes ist meines Erachtens nicht gegeben, ich kann aus Ihren Angaben zumindest keine Ordnungswidrigkeit erkennen.

Wenn Herr Müller beweisen kann, daß ein Vertrag wirksam abgeschlossen wurde, kann er von Ihnen die Lieferung eines gleichwertigen Wagens verlangen (natürlich nur gegen Zahlung des Kaufpreises).

Meines Erachtens liegt das Problem in der Beweisbarkeit des Abschlusses des Kaufvertrages.

Bitte beachten Sie, daß sich die Beurteilung des Sachverhaltes ändern kann, wenn Angaben unterlassen werden. Dementsprechend kann diese Antwort nur eine erste Orientierung sein. Für eine umfassende rechtliche Beurteilung wenden Sie sich bitte an einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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