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Mündlicher Vertrag Carport


23.06.2006 10:24 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben einen mündlichen Vertrag zur Planung/Erbauung eines Carports mit Abstellraum mit einem Architekten geschlossen. Diesen Architekten kannten wir aus der Objektüberwachung unseres Hauses und haben ihm vertraut, deshalb ein mündlicher Vertrag.

Er wollte unser Carport für 5000 Euro planen und bauen. Er plante auch die Kosten und meinte, dass wir mit 5000 Euro gut hinkämen. Im Bauantrag hat er einen Betrag von 4000 Euro angegeben. Das Planen/Bauen zieht sich jetzt schon seit Ende November 2005 hin. Die Kosten für den Carport übersteigen jetzt den vereinbarten Betrag um 1200 Euro. Restliche Arbeiten (kl. Fenster einbauen u.a.) werden nicht erledigt. Er ist auch seit einem Monat nicht mehr erreichbar telefonisch, fax. Auf Rückrufbitten antwortet er nicht.

Das Dach vom Carport wurde nur fertiggestellt, weil ich den Kontakt zur Dachdeckerfirma wieder herstellte. Er läßt uns mit den Mehrkosten sitzen.

Gibt es eine Möglichkeit, den Architekten dazu zu bringen, wenigstens einen Teilbetrag zurückzuzahlen, weil er sich verplant hat?

Muss er die versprochenen Restarbeiten erledigen?

Vielen Dank im voraus für die Beantwortung.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Sicherlich hat auch ein mündlicher Vertrag mit dem Architekten Bestand und dieser ist dann auch verpflichtet die vertragliche Leistung zu erbringen.

Erbringt er nicht die geschuldeten Leistungen, haben Sie Möglichkeit ihn unter Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung aufzufordern die Restarbeiten auszuführen.

Tut er dies nicht, können Sie im Wege der Ersatzvornahme jemand anderes beauftragen. Ihr Architekt hat dann die Mehrkosten im Rahmen des Schdensersatzes zu tragen.

Soweit Sie bereits Abschlagszahlungen für Leistungen des Architekten erbracht haben und dieser seine Vertragsverpflichtung aus dem Vertrag trotz Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung nicht erfüllt, haben Sie einen Anspruch auf Rückzahlung.

Inwieweit der Architekt die entstandenen Mehrkosten zu tragen hat, ist anhand der Angaben leider nicht zu beurteilen.

Insoweit sollten Sie, da es sich doch um einen beachtlichen Betrag handelt, erwägen einen Kollegen vor Ort mit der Pürfung beauftragen.

Ich hoffe Ihnen eine erste Orinetierung gegeben zu haben.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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