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Mündlicher Mietvertrag bei Erbengemeinschaft gültig?


| 23.04.2007 22:15 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Sehr geehrte Damen und Herren,

am 15.04.07 sind wir in eine 3 Zimmer Wohnung eines 2 Familienhauses gezogen.
Das Haus gehört einer Erbengemeinschaft:
Mutter 75% und zwei Kinder je 1/8.
Mit der Mutter wurde ein mündlicher Mietvertag abgeschlossen.
Beide Kinder wußten Bescheid. Ein Erbe war einverstanden, der zweite Erbe meinte es sei ihm egal.
Die Vormieter hatten die Wohnung in einem schrecklichen Zustand verlassen.
Die Mutter ist in einem Pflegeheim und kann sich nicht kümmern, die Tochter meinte ihr sei es egal wie es in der Wohnung aussieht, es wurde auch keine Wohnungsabnahme vorgenommen, der Schlüssel wurde in den Briefkasten geworfen.
Wir als neue Mieter haben alles komplett renoviert, zu unseren Kosten. Ein Erbe hat dabei mitgeholfen.
Nun sind wir eingezogen und haben die Miete und Nebenkosten überwiesen.
Jetzt kommt eine Erbin und will einen schriftlichen Mietvertrag abschließen, aber was für einen. Der Mieter muß, muß, muß, .......nur Pflichten für den Mieter.
Wir sind nicht bereit diesen Mietvertrag zu unterschreiben.
Der Erbe der uns geholfen hat, hält sich ein Jahr im Ausland auf.
Nun zu meinen Fragen:
1. Gilt der mündliche Mietvertrag mit der Mutter?
2. Müssen alle Erbberechtigten den Mietvertrag unterschreiben?
3. Was wäre wenn wir den schriftlihen Mietvertarg nicht unterschreiben, oden einen anderen Vertrag möchten? Haben wir recht dazu?
4. Wäre es möglich das uns gekündigt wird?
5. Wie sieht es bei Auszug mit den Schönheitsreparaturen aus? Was müssen wir renovieren?

Besten Dank im Voraus.
Eingrenzung vom Fragesteller
23.04.2007 | 22:24
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich auf der Grundlage Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes wie folgt:

Es ist von einer Gültigkeit des mündlichen Mietvertrages zu den abgesprochenen Konditionen auszugehen. Eine Verpflichtung Ihrerseits, nachträglich einen für Sie nachteiligen schriftlichen Mietvertrag zu unterzeichnen, gibt es nicht. Es gelten somit die gesetzlichen Regelungen der §§ 549 ff. BGB.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei der Höhe des Einsatzes eine detailliertere Auskunft nicht möglich ist.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de




Nachfrage vom Fragesteller 25.04.2007 | 11:03

Sehr geehrte Frau Plewe,

das heißt:

wir können in der Wohnung wohnen bleiben ohne einen schriftl. Mietvertrag zu unterzeichnen.
Das heißt:
es könnte uns nur nach den gesetzl. Regeln gekündigt werden?
Besten Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.04.2007 | 11:18

Sehr geehrter Fragesteller,

ja, so ist es.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

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