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Mündlicher Dozentenvertrag

28.10.2013 21:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich arbeite seit ein paar Wochen als Freiberufler an einer Uni als Dozent. Nun habe ich nach einiger Zeit auch meinen Vertrag bekommen. In ihm ist als Vertragsdauer ein Semester (dieses) angegeben. Nun ist der Auftrag doch etwas schwieriger, zeitintensiver (Vorbereitung in de Privatzeit) etc. als beim Vorstellungsgespräch erläutert. Da ich den Vertrag noch nicht unterschrieben habe, würde ich gern wissen, wie die Kündigungsfristen bei solchen mündlichen Verträgen sind. Müsste ich auch bei Nichtunterschreiben des Vertrages und einer folgenden Kündigung für einen Ersatz sorgen (wie in dem Vertrag geschrieben und in anderen Dozentenverträgen üblich)? Und wenn ich den Vertrag doch unterschreibe und später kündigen will, komme ich dann überhaupt noch aus dem Vertrag oder bin ich wie in § 620 Abs. 1 BGB (kein Werksvertrag) bis zum Ende der Veranstaltung an den Vertrag gebunden?
28.10.2013 | 21:50

Antwort

von


(934)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ohne schriftlichen Vertrag gelten allein die gesetzlichen Regelungen.

Danach sind Sie grundsätzlich bis zum Semesterende gebunden, § 620 BGB .

Allerdings können auch die Kündigungsfristen des § 621 BGB greifen, sodass man den Vertrag zum Kalendervierteljahr kündigen kann, mithin jetzt zum 31.12.2013 - wenn die Kündigung 6 Wochen vorher beim Vertragspartner zugeht.

Ob aber diese gesetzlichen Kündigungsfristen oder die im schriftlichen Vertrag vereinbarten günstiger sind, kann ohne Einsicht in den Vertrag nicht gesagt werden.

Letztlich kommt es also auf die Regelungen im schriftlichen Vertrag an, ob man eben diesen unterschreibt oder es bei dem mündlichen Vertrag belässt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

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