Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mündliche Vereinbarung


| 24.09.2005 12:55 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich habe ein Imobilienverkauf durch einen Makler der Reifeisenbahk
in Auftrag gegeben.Der Verkauf wurde am 25.07.05 durchgeführt.Ich war gezwungen das Grundstück unter dem Marktwert zu verkaufen, da eine wertmindernde Baulast Vorhanden war.
Aus diesem Grund erwies sich der Verkauf als schwierig.



Das Grundstück war noch mit einer Schuld belastet.die mit
dem Verkaufserlös nicht gedekt werden konnte.
Durch ein Prozes gegen den ehemaligen Verkäufer waren meine
prvaten Finanzielen mittel erschöpft,so das im beisein des Käufers
des Maklers und ich, eine mündliche Vereinbarung über eine Zahlung
von 1500,- Euro getroffen wurde.Die Zahlung ist bis heute nicht erfolgt,wie ist die Rechtslage? Was kann ich tun?

Mit freundlichen Grüßen
H. Hellmich



24.09.2005 | 13:14

Antwort

von


252 Bewertungen
Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Soweit eine Vereinbarung über die Zahlung von Euro 1500,00 getroffen wurde, ist diese auch einzuhalten. Ich verstehe Ihre Darstellung so, dass Sie mit dem Käufer diese Zahlung im Beisein des Maklers vereinbart haben. Dann lassen Sie sich dies von dem Makler bestätigen. Damit haben Sie dann eine Zeugenaussage und können beweisen, dass diese Vereinbarung getroffen wurde.

2.Fordern Sie den Schuldner zur Zahlung innerhalb von 14 Tagen auf. Machen Sie klar, dass der Anspruch durch Sie bewiesen werden kann und dass Sie bei Nichtzahlung den Anspruch gerichtlich geltend machen werden. Sie können auch damit drohen, dass Sie im Falle der Nichtzahlung neben der zivilrechtlichen Klage Anzeige wegen Eingehungsbetrug erheben werden, weil Sie davon ausgehen, dass der Käufer nie vorhatte, das zusätzliche Geld zu bezahlen (dies ist übrigens eine rechtmäßige Drohung und unterfällt nicht dem Straftatbestand der Erpressung).

3.Bieten Sie gegebenenfalls eine Ratenzahlung an.

4.Dann können Sie nur abwarten und hoffen, dass der Schuldner bezahlt. Wenn er das nicht tut, müssen Sie die Forderung gerichtlich durchsetzen. Dafür ist es wichtig, dass Sie die Zeugenaussage des Maklers haben, um den Anspruch nachweisen zu können.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

info@anwaeltin-heussen.de
www.anwaeltin-heussen.de


Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Eine sehr gute Antwort,die mir sehr weitergeholfen hat

Danke "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Nina Marx »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
5/5.0

Eine sehr gute Antwort,die mir sehr weitergeholfen hat

Danke


ANTWORT VON

252 Bewertungen

Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Erbrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Miet und Pachtrecht