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Mündliche Schenkung eines Hausgrundstücks?

17.03.2011 09:54 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Eltern haben mir vor 13 Jahren ( mündlich) ein Haus geschenkt, in dem ich nun schon sehr viel renoviert habe. Mittlerweile habe ich ca 130 .000 Euro hineingesteckt, teils auch für Bauschäden und notwendigen Sanierungen. Nun sind meine Eltern verärgert über mich, weil ich ihrer Meinung nach respektlos mit ihnen gesprochen habe und weil mein neuer Ehemann zu mir eingezogen ist. Nun haben Sie mir schriftlich mitgeteilt, dass sie zukünftig 300 Euro pro Monat haben möchten, aber ohne Mietvertrag. Sie möchten nichts offizielles. Außerdem darf ich nicht mehr ungefragt renovieren.Das wäre finanziell gerade eine Katastrophe für mich, zumal ich gerade die Sanierung eines Kellerraumes zu zahlen habe. Können Sie das verlangen? Bin ich ohne Rechte, wenn ich kein schriftliches Dokument habe? Ebenso haben Sie gedroht, falls ich einen Meitvertrag möchte, dann würden sie ein vielfaches mehr verlangen.
Was soll ich tun?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

eine mündliche Schenkung eines Hausgrundstückes ist unwirksam. Die Schenkung hätte in notarieller Form geschehen müssen. Der Eigentumswechsel hätte im Grundbuch eingetragen werden müssen.

Ihre Eltern sind daher weiterhin Eigentümer der Immobilie geblieben. Die von Ihnen getätigten Investitionen waren insoweit riskant.

Da das jetztige Nutzungsverhältnis offensichtlich weitgehend ungeklärt ist, sollten Sie sich auf mündlich vereinbarte, "inoffizielle" Zahlungen nicht einlassen. Die Rechtsverhältnisse sollten vielmehr für die Zukunft unter Berücksichtigung Ihrer Aufwendungen verbindlich geklärt werden. Dazu rate ich Ihnen dringend an einen Rechtsanwalt mit Ihrer Interessenvertretung zu beauftragen.

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