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Mündliche Kündigung aus wirtschaftlichen und strukturellen Gründen

07.10.2016 14:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Wie vor Kündigung verhalten. Abfindungsangebot

Ich wurde gestern informiert das man aus wirtschaftlichen und strukturellen Gründen nicht mehr mit mir planen kann.
Ich habe nach gut 3 Jahren Betriebszugehörigkeit nun die info erhalten das man mir eine Abfindung zahlen möchte.

Nun zu meiner Frage, Ich bin im Vertrieb tätig und habe Quartalszahlungen, diese können mein Netto Gehalt verdreifachen, auf was muss ich nun achten was die Höhe der Abfindung angeht und wie soll es mit der Lohnfortzahlung ausschauen?
Bis jetzt habe ich kein Schriftstück erhalten und komme normal ins Büro.

Gibt es nun Vorgehensweisen die wichtig sind einzuhalten, andernfalls bin ich über jede Info dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

07.10.2016 | 15:59

Antwort

von


(335)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst ist wichtig zu betonen, dass eine Kündigung stets schriftlich erfolgen muss. Nach Zugang der schriftlichen Kündigung haben Sie im Übrigen nur 3 Wochen Zeit eine Kündigungsschutzklage zu erheben. Dies kann dann Sinn machen, wenn die Kündigung möglicherweise rechtswidrig ist. Nach Ihren Schilderungen soll es sich wohl um eine betriebsbedingte Kündigung handeln. Hierzu ist üblicherweise eine Sozialauswahl durch den Arbeitgeber durchzuführen, die häufig fehlerhaft ist und so zur Unwirksamkeit der Kündigung führen kann.

Was Sie generell beachten sollten, ist sich nicht überrumpeln zu lassen. Insbesondere kommt es immer wieder vor, dass Arbeitgeber versuchen den zu kündigenden Mitarbeiter zu einem Aufhebungsvertrag zu überreden. Das muss nicht zwingend negativ sein, ich empfehle Ihnen sich hierzu dieses Interview durchzulesen um ein Gespür für die Situation zu bekommen: http://www.123recht.net/Das-einvernehmliche-Ende-des-Arbeitsverhaeltnisses-durch-Aufhebungsvertrag-__a156195.html

Teilweise wird auch versucht eine Verzichtserklärung dergestalt zu bekommen, dass keine Kündigungsschutzklage eingereicht werden wird. Eine entsprechende Klausel ist zwar meines Erachtens unwirksam (vgl. meinen Beitrag hierzu: http://www.123recht.net/Kein-Verzicht-auf-Kuendigungsschutzklage-ohne-entsprechende-Gegenleistung-__a156497.html ), aber kann natürlich trotzdem später für Rechtsunsicherheit sorgen. Sie sollten daher genau prüfen, was Sie ggf. unterschreiben sollen.

Solange das Arbeitsverhältnis noch nicht beendet ist (sprich: bis zum Ablauf der Kündigungsfrist) muss das Gehalt ganz normal weiter gezahlt werden. Bezüglich der Quartalszahlungen wären die entsprechenden vertraglichen Grundlagen zu prüfen, allerdings ist davon auszugehen, dass diese auch weiterhin (so lange Sie beschäftigt sind) weiter zu zahlen sind.

Feste gesetzliche Regelungen für die Abfindung existieren nicht. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet eine Abfindung zu bezahlen. Häufig wird er dies natürlich trotzdem tun, u.a. um sich die Risiken einer Kündigungsschutzklage abzukaufen (siehe hierzu das zitierte Interview).

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Johannes Kromer

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