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Mündliche Abmachung mit Nachmieter und Vermieter


31.07.2007 14:34 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Hallo,

wir sind noch Mieter einer 100qm Wohnung, die heute eigentl. übergeben werden sollte.

Unser Problem ist aber der von uns verlegte Laminat im Wohnzimmer. Es wurde mündl. mit dem Nachmieter abgesprochen das er erhalten bleibt und wir im Gegenzug den PVC Belag aus der Küche nicht erstezten müssen (da er durch Hund,Kind ect. abgenutzt ist).
Bei der Räumung der Wohnung ist aber ein Kratzer sichtbar geworden, der durch Austauschen eines einzelnen Laminat Brettes, von uns aber schnell behoben werden kann. Der neue Mieter möchte dies aber nicht und verlangt nun das wir den gesamten Laminat entfernen sollen.

Unsere Frage ist, wenn wir den gesamten Laminat entfernen kann dann der Vermieter mit Forderungen wegen des PVC Belages in der Küche auf uns zu kommen? Mündlich war es ja anderst vereinbart worden.
Oder sollten wir darauf beharren, das wir die defekte Stelle auswechseln? Der Laminat ist ca. 1,5 Jahre alt

Sollten wir trotzdem ein Wohnungsübergabeprotokoll schon heute ausfüllen, gegebenfalls mit Mängelliste damit keine Mietvorderungen mehr für die Zeit die wir zur Reparatur in der Wohnung benötigen, machen?


Vielen Dank im Voraus.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Zunächst einmal könnte wohl nur der Vermieter von Ihnen verlangen, dass Sie den Laminatboden entfernen (sofern dessen Verlegung nicht mit dessen Zustimmung erfolgt ist). War er mit dieser Maßnahme einverstanden, wird er aber akzeptieren müssen, dass Sie den Schaden mit der Einfügung eines neuen Bretts beheben. Ob er Forderungen wegen des Küchenbodens geltend machen kann, hängt davon ab, wie dessen Zustand jetzt ist, wie er bei Einzug war und wie lange Sie in der Wohnung gewohnt haben. Den Verschleiß für sachgemäßen Umgang hat er bereit mit der Zahlung der monatlichen Mieten ersetzt bekommen, hier wird es schon unübliche Beschädigungen geben müssen. Mündliche Vereinbarungen hätten Sie im Streitfall zu beweisen (gibt es Zeugen?).

Bei der Übergabe der Wohnung sollte ein Übergabeprotokoll gefertigt werden, am besten machen Sie noch zusätzlich mit Fotos der Wohnung bei Übergabe.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
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