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Muß ich mich auf Rechtsstreit nach Verkehrsunfall einrichten?

| 08.02.2008 12:03 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Rechtsberater, bei meiner Freundin ist es vor kurzem zu einem Unfall gekommen. Sie hat seid 2 Monaten den Führerschein fährt aber meinen Meinung nach sehr umsichtig und ist achtsam.
Folgendes ist passiert. Sie fuhr auf eine dreispurigen Autobahn, kurz nach einer Auffahrt. Rechts neben fuhr ein Auto was plötzlich nach links auf ihren mittleren Streifen gewechselt hat. Darauf hin ist sie dem Auto nach links ausgewichen. Leider kam es dabei zu einer Kollision mit einem Fahrzeug auf dem Linken Fahrstreifen, was sie nicht gesehen hat . Zeugen gab es leider keine bzw. es hat niemand angehalten. Der Fahrer des Wagens der auf die Spur meiner Freundin gewechselt hat, hat anscheinend nichts mitbekommen und ist weiter gefahren. Sie hat sich allerdings das Kennzeichen des Autos gemerkt. Der Fahrer des Autos was meine Freundin angefahren hat, hat die Polizei geholt. Er sagt das er nichts mitbekommen hat. Der Schaden ist wohl nicht besonders groß, wobei der Fahrer des angefahrenen Autos meinte das die Tür nicht mehr richtig schließt. Der Polizei wurde der Unfallhergang so geschildert und das Kenneichen des Autos was weiter gefahren ist wurde auch mitgeteilt. Man will hier niemanden böse Absicht unterstellen, wahrscheinlich hat der Fahrer des Autos dem sie ausgewichen ist es gar nicht bemerkt. Es geht jetzt darum das wir keinen Rechtsstreit möchten, weil es finanziell für uns nicht geht (leider keine Rechtsschutz). Wir haben nun selbst eine Schaden am Auto den wir nicht gelten machen möchten. Unsere Versicherung soll einfach nur den Schaden übernehmen der an dem anderen Auto entstanden ist.
1.Wie sollen wir uns nun Verhalten das es nicht zu teuren Gutachten und einem Rechtsstreit kommt? Kann unsere Versicherung einfach sagen sie möchte vor Gericht. Immerhin steht Aussage des Fahrers der weiter gefahren ist gegen ihre Aussage. Hier würden doch nur kosten entstehen .
2.Wir haben ein Schreiben von der Versicherung bekommen und sollen der Unfallhergang beschreiben und noch einmal eins von der Polizei.
Sollte man dabei etwas beachten um einem Rechtsstreit oder irgendwelchen Gutachten aus dem Weg zu gehen?
Verstehen sie mich nicht falsch, hätten wir eine Rechtsschutz würden wir uns darüber keine Gedanken machen aber Geld für Anwälte und Gerichtskosten haben wir leider nicht übrig auch wenn das vielleicht manche Staatliche Einrichtungen anders sehen im Falle eine Kostenübernahme.
3.Ziehen Versicherungen deshalb vor Gericht und wir müssen die kosten zahlen?

08.02.2008 | 12:33

Antwort

von


(94)
Stettiner Str. 106
40595 Düsseldorf
Tel: 0176-43025411
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

die Prüfung von Ersatzansprüchen des Unfallgegners ist Aufgabe der für das Fahrzeug bestehenden KFZ-Haftpflichtversicherung. Diese Prüfung umfasst die Frage ob und in welcher Höhe ein Unfallgegner gerechtfertigt Schadenersatzansprüche stellen kann.
Weiterhin ist es Aufgabe der Haftpflichtversicherung, ggfs. ungerechtfertigte Ansprüche abzuwehren. Sie/Ihre Freundin genießen hier einen passiven Rechtsschutz durch den Haftpflichtversicherer.
Sollte es zu einem Prozess kommen, weil die Haftpflichtversicherung eine Regulierung ablehnt, so wird die Haftpflichtversicherung diese Kosten - sollte der Prozess verloren werden - übernehmen. Wird der Prozess gewonnen, trägt der Unfallgegner die Kosten. Dies betrifft eventuell anfallende Gutachterkosten.
Soweit es also um die Abwehr gegnerischer Ansprüche ginge, brauchen Sie hier kein Kostenrisiko zu fürchten. Eine Rechtsschutzversicherung würde in diesem Fall (Abwehr gegnerischer Ansprüche) ohnehin keine Kostendeckung erteilen, weil hier die Haftpflichtversicherung verantwortlich ist. Lediglich für die Durchsetzung möglicher eigener Ansprüche wäre eine Rechtsschutzversicherung von Vorteil.
Die Haftpflichtversicherung wird also anhand der Unfallschilderung prüfen und entscheiden, ob ohne weitere reguliert wird oder die gegnerischen Ansprüche zurückgewiesen werden.

Diese Prüfung ist auch in Ihrem Interesse, z.B. im Bezug auf die weitere Einstufung des Haftpflichtvertrages.

Ihre Aufgabe/die Ihrer Freundin ist es, den Unfallverlauf wahrheitsgemäss zu schildern und mögliche Beweise z.B. Zeugen anzugeben.

Sollte Ihnen/Ihrer Freundin ein Mahnbescheid oder eine Klage des Unfallgegners zugestellt werden, informieren Sie bitte sofort die Haftpflichtversicherung.

Mit freundlichem Gruss
RAin Lausch


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