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Muß mein Mann mir nicht auch einen Teil vom üppigen Weihnachtsgeld als Unterhalt zukommen lassen und


| 29.11.2007 22:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Dameun Heeren,

mein Mann und ich befinden uns in der Trennungsphase und versuchen möglichst eine außergerichtliche Einigung. Er zahlt Unterhalt (keinen Titel) haben uns an der Düsseldorfer Tabelle orientiert. Mein Mann bezieht als Geschäftsführer einer eigener Firma ein Geschäftsführergehalt. Nun weiß ich, dass er sich während unserer gemeinsamen Zeit immer ein sehr üppiges Weichnachtsgeld ausbezahlt hat. Nun meine Frage. Muß mein Mann mir nicht auch einen Teil davon zukommen lassen und wenn ja wie wird es ungefähr berechnet. Ich möchte eine vernüftige Lösung, möchte allerdings auch eine angemessene Argumentationsstrategie.

Vielen Dank für die Beantwortung im voraus.

Mfg

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich wie folgt beantworten:

Jedenfalls während der Trennungszeit berechnet sich Ihr Unterhaltsanspruch in der Regel so, dass Sie, sofern Sie kein eigenes Einkommen haben, drei Siebtel des Einkommens Ihres Mannes beanspruchen können; haben Sie eigenes Einkommen, dann haben Sie, je nach Art Ihres Einkommens, Anspruch auf einen bestimmten Teil des Unterschiedsbetrags zwischen Ihrem Einkommen und dem Ihres Mannes.

Als "Einkommen" zählen dabei alle Einkünfte Ihres Mannes, also auch einmalige Einkünfte wie Weihnachtsgeld. Derartige einmalige Einkünfte werden normalerweise anteilig auf zwölf Monate umgelegt, so dass also das monatliche Einkommen Ihres Mannes sich berechnet als ein Zwölftel seines Jahreseinkommens einschließlich Weihnachtsgeld und dergleichen.

Sie können Ihrem Mann also sagen, dass Sie eine solche Berechnung wie beschrieben anstellen wollen - sofern Sie nicht wissen, wie hoch die Einkünfte Ihres Mannes und insbesondere das Weihnachtsgeld sind, lassen Sie sich seine Gehaltsnachweise der letzten zwölf Kalendermonate und am besten auch noch seine letzten drei Einkommensteuererklärungen vorlegen und ermitteln dann anhand dieser Unterlagen seinen Gesamtjahresverdienst - , oder aber Sie schlagen ihm vor, dass er Ihnen, wenn er sich Weihnachtsgeld ausbezahlen lässt, hiervon einen Teil, z.B. drei Siebtel, abgibt. Wie Sie es auch machen, Fakt ist jedenfalls, dass Ihr Mann das Weihnachtsgeld nicht ausschließlich für sich beanspruchen kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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