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Muß ich für Kind meines Partners aufkommen ?


01.08.2006 23:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo ! Mein Freund hat mich betrogen - ein One-Night-Stand ohne Verhütung ! Er ist zur Zeit arbeitslos & macht eine Therapie . Nach dieser Therapie wollten wir eigentlich "durchstarten" - wir wollten zusammenziehen & hatten Träume von einer gemeinsamen Familie & vom Selbständigmachen - auch über heiraten haben wir gesprochen ! Nun muß ich entscheiden , ob wir noch eine gemeinsame Zukunft haben . Diese Entscheidung fällt mir - natürlich - nicht leicht ! Neben meinem Gefühlschaos beschäftigen mich auch ein paar rechtliche Fragen . Ich würde gerne wissen , ob mein Einkommen irgendwann bei der Feststellung der Höhe der Unterhaltszahlungen angerechnet wird !? Muß ich irgendwann für dieses Kind zahlen ? Könnte ich dem auf legalem Weg entkommen (Gütertrennung ? Ehevertrag ? ...) ? Ihre Antworten würden mir bei meinen Überlegungen sehr helfen - ich liebe meinen Freund - trotz allem - sehr & möcht nur wissen , was jetzt auf mich zukommen würde ! vielen Dank im voraus !!!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie selbst werden auf keinen Fall unmittelbar für das Kind aufkommen müssen, da Sie keine Verwandte des Kindes sind. Nur Ihr Freund muss für das Kind aufkommen.

Sofern Sie allerdings irgendwann einmal über ein derart hohes Einkommen verfügen sollten, dass Sie Ihren Freund ohne Weiteres "finanzieren" können, dann kann es passieren, dass Sie "mittelbar" doch an den Unterhaltszahlungen für das Kind beteiligt werden. Denn dann kann der Selbstbehalt, der Ihrem Freund verbleiben muss, reduziert werden bzw. - wenn Ihr Freund keine eigenen Einkünfte erzielen sollte - kann ein etwaiger Taschengeldanspruch Ihres Freundes Ihnen gegenüber bestehen, von dem das Kind dann auch profitieren könnte. Hierfür ist allerdings erforderlich, dass Ihr Einkommen überdurchschnittlich hoch ist und zudem zwischen Ihnen und Ihrem Freund eine zumindest eheähnliche Beziehung besteht.

Sollte dies tatsächlich einmal der Fall sein, werden Sie die Konsequenzen allerdings kaum verhindern können. Umgehungsversuche werden von der Rechtsprechung nicht hingenommen. Gütertrennung oder ähnliche Vereinbarungen helfen hinsichtlich Unterhaltsansprüchen nicht weiter. Derartige Vereinbarungen können allerdings in erbrechtlicher Beziehung von Bedeutung sein. Lassen Sie sich diesbezüglich am besten ausführlich von einem Anwalt vor Ort beraten, der Ihre Vermögensverhältnisse genau überblicken kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Für Ihren Neuanfang wünsche ich Ihnen alles Gute. Bitte lassen Sie Ihre Beziehung nicht von dem Kind überschatten.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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