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Muß ich damit rechnen nachehelichen Unterhalt zu zahlen, obwohl sie für niemanden außer für sich sel


05.10.2007 15:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Verheiratet seit Juni 89, 1 Tochter 15J.bei Vater lebend. Ehefrau aus gemeinsamen Haus ausgezogen, Trennungsjahr seit Juni um, Scheidungsantrag durch Ehemann gestellt. Ehefrau war seit der Geburt der Tochter Hausfrau. Jetzt vermutlich bereits seit 13 Monaten in einer neuen Beziehung lebend. Meine Tochter war in den Ferien bisher immer nur in der Wohnung des neuen Lebenspartners meiner Frau. Bei den Behörden, und mir gegenüber gibt sie eine Wohnanschrift an, (bei dem Vater des neuen Partners), wo sie sich offenbar nur zum Post holen aufhält.
Die Telefonvorwahlnummer welche sie meiner Tochter genannt hat, und unter der sie zu unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten erreichbar ist, deckt sich nicht mit der Vorwahl des Nachbarortes, in dem sie angeblich wohnt. Sie macht keinerlei Anstalten eine Beschäftigung aufzunehmen. Scheidungstermin noch nicht bekannt, die Anwältin meiner Frau will mich jetzt auf Trennungsunterhalt (zahle derzeit pünktlich EUR 200,- mtl. mangels Auskunft der Ehefrau und Berechnung der Anwältin)verklagen und den nachehelichen Unterhalt berechnen. Nun meine Fragen:
Muß ich damit rechnen nachehelichen Unterhalt zu zahlen obwohl sie für niemanden außer für sich selbst verantwortlich ist?
Den Kontakt zur Tochter nimmt sie aktiv nicht wahr. Sie ist gesund und arbeitsfähig, offene Stellen habe ich selbst in ausreichender Anzahl in den vergangenen 6 Mon. gesammelt, welche ihrer Ausbildung und Qualifikation entsprechen.
Kann es sein das ich für 18 Ehejahre mein Leben lang Unterhalt/Aufstockungsunterhalt zahlen muß? Wie wahrscheinlich ist eine zeitliche Begrenzung? Reichen meine Indizien um ein Unterhalt zu versagen?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist nachehelicher Unterhalt nur geschuldet, wenn der geschiedene Ehegatte nicht selbst für seinen Unterhalt sorgen kann (§ 1569 BGB).

Unterhalt wegen Erwerbslosigkeit (§ 1573 BGB) setzt voraus, dass keine angemessen Erwerbstätigkeit zu finden ist.

Details lassen sich in diesem Forum nicht abschließend bewerteten. Aber hier spricht wohl einiges dafür, dass kein Unterhaltstabestand nach der Scheidung besteht.

Ich rate aber dringend, den Kollegen vor Ort auch mit dem Unterhalt zu beauftragen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Zunächst müsste auch die Ehefrau Auskunft über ihre Einkünfte erteilen.

Zuletzt wir ihre Frau die Unterhaltstatbestände darlegen müssen, Ihre Recherchen sind gute Indizien gegen einen solchen Anspruch.

Ich hoffe, Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

Nachfrage vom Fragesteller 05.10.2007 | 15:39

Danke für die schnelle Antwort, aber ich habe noch eine Nachfrage:
Wie wahrscheinlich ist es, dass ich nur aufgrund der Ehedauer Unterhalt leisten muß unabhängig von der Höhe?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.10.2007 | 15:49

Die Ehedauer an sich stellt keinen Unterhaltsanspruch dar, vielmehr würde nur eine kurze Ehedauer den Unterhalt begrenzen (§ 1579 BGB)

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