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Motorschaden nach Autoverkauf

| 29.08.2014 22:53 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Guten Tag,

Ich habe vor 4 Tagen mein Auto an privat verkauft.
Auto wurde 2 Tage vorher probegefahren und ausgiebig begutachtet (unter anderem am Motor gehört ob alles in Ordnung ist). Keine Mängel diesbezüglich festgestellt.
Anschließend , aber vor Verkauf wurde nochTÜV durchgeführt!

Heute kontaktiert mich der Käufer:
nach 150 km ist die Motorkontrollleuchte angegangen: Werkstattbefund Motorschaden...
Netter Kerl eigentlich, will aber jetzt die Hälfte des neuen Motors wiederhaben!
Davon wusste ich definitiv nichts, außerdem hätte es auch nach 2, 6 oder 18 Monaten passieren können...
Es wurde ein Standardvertrag einer bekannten Plattform verwendet!
In wie weit ist seine Forderung rechtens bzw. ist er überhaupt im Recht?
Oder habe ich auf Deutsch gesagt die A-Karte gezogen und muss egal wie die Hälfte zahlen?
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn, wie ich Ihren Ausführungen entnehme, das Fahrzeug von Ihnen als Privatperson an eine Privatperson unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft wurde ("Standardvertrag einer bekannten Plattform"), heißt das, dass Sie nach Übergabe des Fahrzeugs nicht für Mängel bzw. Schäden haftbar gemacht werden können, die danach auftreten. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Mangel oder Schaden bereits kurze Zeit nach Übergabe des Fahrzeugs auftritt.

Etwas anderes würde allerdings gelten, wenn Ihnen im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bekannt war, dass ein Motorschaden vorliegt. Davon ist anhand Ihrer Sachverhaltsschilderung jedoch nicht auszugehen, so dass es bei dem oben Gesagten verbleibt.

Sie müssen sich daher nicht an den Reparaturkosten für den Austauschmotor beteiligen.






Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Diese gilt jedoch nicht für neue Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 30.08.2014 | 00:32

Vielen vielen Dank Herr Lemmer,

Eine kleine Nachfrage noch.
Zählt :"Das Fahrzeug wird wie besichtigt und unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft, soweit nicht eine bestimmte Zusicherung erfolg. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus Sachmängelhaftung, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung von Pflichten des Verkäufers beruhen sowie befindet der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Soweit Ansprüche aus Sachmängelhaftung gegen Dritte bestehen, werden sie an den Käufer abgetreten."
Als: "unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung"?
Es wird mir nämlich ein verdeckter Mangel vorgeworfen.
Hat dieser also keine Grundlage?
Nochmal vielen Dank für die vor allem so rasche Antwort
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.08.2014 | 00:51

Sie haben die Sachmängelhaftung, so der rechtlich korrekte Ausdruck in dem von Ihnen verwendeten Formular, wirksam ausgeschlossen, so dass Sie für etwaige Mängel, wie bereits ausgeführt, nicht haften müssen.

Verdeckte Mängel gibt es nicht; hierfür würde im Übrigen nichts anderes gelten. Der Käufer will Ihnen mit dem Vorwurf eines "verdeckten Mangels" sicher unterstellen, von dem jetzt aufgetretenen Motorschaden schon beim Verkauf des Fahrzeuges gewusst zu haben. Ihrer Schilderung war jedoch zu entnehmen, dass dies nicht der Fall war, so dass es bei dem Haftungsausschluss bleibt.

Bewertung des Fragestellers 01.09.2014 | 09:34

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 01.09.2014 4,8/5,0
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