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Motorschaden durch defekte Wasserpumpe

25.08.2008 10:16 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Hallo,
mein VW Kastenwagen ist Baujahr 1994; wegen eines Motorschadens habe ich im Juni 2003 den kompletten Motor überholen lassen.

Zuletzt war ich im Dezember 2007 in einer Werkstatt, dort wurde eine neue Wasserpumpe eingebaut.

Nun hatte die Wasserpumpe einen defekt, ist undicht geworden, sodass das Kühlsystem des Motors den kompletten Wasserinhalt verloren hat und der Motor in Folge überhitzung Totalschaden.

Die Werkstatt würde die Wasserpumpe zwar wechseln, jedoch den Motorschaden als Folge der defekten Wasserpumpe nicht regulieren, mit der Erklärung der Wagen sei ja 1994, und deshalb nichts mehr wert.

Jetzt war der Motor ja in 2003 komplett überholt worden; ich gehe davon aus, dass eine Nutzungsdauer von 5 Jahren kein übermäßiges Alter darstellt.

Habe ich eine Möglichkeit die Werkstatt wegen dem Folgeschaden aus der defekten Wasserpumpe in Anspruch zu nehmen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne beantworte ich ihre Anfrage wie folgt :

Sie haben dann eine Möglichkeit gegen die Werkstatt vorzugehen, wenn Sie der Gegenseite eine Pflichtverletzung bzw. eine mangelhafte Instandsetzung der Wasserpumpe nachweisen können. Sie können dann auch den geschilderten Folgeschaden ersetzt verlangen.

Problematisch an ihrem Fall ist, dass der Defekt wohl erst viele Monate später aufgetreten ist und Sie die Beweislast für den Mangel tragen.
Zwar kommt ihnen die Werkstatt entgegen und bietet von sich aus eine Nachbesserung an, doch müssten Sie wenn Sie weitergehende Ansprüche geltend machen wollen, beweisen können, dass die Undichtheit der Wasserpumpe direkt mit der Reparatur der Werkstatt zusammenhängt, demnach eine ungenügende Reparatur vorlag und diese ursächlich für den Motorschaden war.
Hier kommt es sehr auf die Einzelheiten ihres Falles an, wie gut ihre Erfolgsaussichten sind. Praktisch würde im Rahmen eines Gerichtsverfahrens ein Gutachten eingeholt, wodurch dann durch einen Gutachter fetsgestellt wird, ob eine mangelhafte Reparatur vorlag und ob diese ursächlich für den Motorschaden war.

Selbst wenn Ihnen aufgrund der Beweislage der Nachweis einer mangelhaften Reperatur möglich wäre, kann ihr Schadensersatzanspruch begrenzt sein.
Sollten die Reperaturkosten höher als ca. 130% des Restwertes des Fahrzeuges vor dem Vorfall sein, liegt ein Fall von wirtschaftlichem Totalschaden vor.
Bei einem Totalschaden können Sie nicht die ganzen Reperaturkosten verlangen, sondern nur den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges vor dem Vorfall.
Es hängt in ihrem Fall also auch davon ab, wie hoch zum einem der Wiederbschaffungswert des Fahrzeuges ist und wie hoch die Reparaturkosten wären.

Ich empfehle Ihenn daher, sich über den Wiederbeschaffungswert ihres Fahrzeuges vor dem Vorfall und über die Reparaturkosten zu informieren und sich entsprechende Angebote einzuholen.

Da Sie schon in Verhandlung mit der Werkstatt sind, empfehle ich Ihnen aufgrund der Beweislast, zu versuchen mit der Werkstatt einen Vergleich zu vereinbaren, der Sie wieder in die Möglichkeit bringt ein nutzbares Fahrzeug zu haben.


Bitte haben Sie dafür Verständnis das im Rahmen dieser Erstberatungsplattform nur eine erste Einschätzung ihrer Anfrage möglich ist und insbesondere das Hinzukommen bisher nicht genannter Umstände zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe Ihnen geholfen haben zu können und stehe Ihnen über die Nachfragefunktion,per Mail oder telefonisch bei Rückfragen zur Verfügung.
Sollten Sie an einer Beauftragung interessiert sein, kann ich Ihnen anbieten das Beratungshonorar dieser Plattform auf eine weitergehende Beauftragung anzurechnen.



Mit freundlichen Grüßen


Holger Hafer
(Rechtsanwalt)

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