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Motorschaden beim Firmenwagen wegen eines Schaltfehler - Haftung ggü. Arbeitgeber?

17.10.2013 15:54 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Verursacht der Arbeitnehmer einen Schaden an einem Firmenwagen, kann der Arbeitgeber grundsätzlich nur die Selbstbeteiligung und den Höherstufungsschaden ersetzt verlangen. Dieser Betrag ist je nach Verschuldensgrad zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufzuteilen.

volgendes ist passiert ich war auf einer dienst fahrt mit meinen firmenwagen und mich hat ein anderes fahrzeug geschnitten vor schreck ( ich war grade in einen schalt vorgang ) habe ich bei 150 km/h den 2 gang erwischt. die volge ist nun ein motorschaden in höhe von 13000€ nun will mir der arbeitgeber unterumständen dieses in rechnung stellen gehalt ist ca. 800 euro da die firma mir eine weiterbildung zahlt. die frage ist was könte mir die firma in rechnungstellen ?ß

Einsatz editiert am 17.10.2013 16:00:31

Einsatz editiert am 17.10.2013 16:03:08

17.10.2013 | 16:45

Antwort

von


(573)
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Tel: 0202 76988091
Web: http://www.kanzlei-scheibeler.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt, wobei ich wie gewünscht mit geringer Detailtiefe ausführen:

In Rechnung stellen kann Ihnen Ihre Arbeitgeberin lediglich die Selbstbeteiligung einer Vollkaskoversicherung sowie den Höherstufungsschaden. Dies auch dann, wenn das Fahrzeug nicht vollkaskoversichert war.

Dieser Schaden wäre dann noch zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber zu teilen je nachdem wie hoch der Grad der Fahrlässigkeit war, mit dem Sie gehandelt haben. Bei leichter Fahrlässigkeit muss der Arbeitgeber den Schaden voll tragen, bei grober Fahrlässigkeit der Arbeitnehmer, bei normaler Fahrlässigkeit wird geteilt. Da ich Ihrer Darestellung nicht entnehmen kann, dass Sie das außer Acht gelassen haben, was jedem einleuchten würde, sehe ich die grobe Fahrlässigkeit nicht als erfüllt an. Vermutlich ist der verbleibende Betrag also aufzuteilen.

Auf keinen Fall kann Ihnen aktuell etwas vom Lohn abgezogen werden, da eine sog. Aufrechnung nur möglich ist, wenn Ihr Einkommen den unpfändbaren Betrag übersteigt. Dieser liegt aktuell bei EUR 1.050,00. Es wäre aber möglich, dass Ihr Arbeitgeber Sie verklagt und dann später aufrechnet, wenn Sie wieder mehr Geld verdienen, oder gegen Sie vollstreckt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

ANTWORT VON

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