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Motorschaden bei Reparatur durch Fachwerkstatt

11.08.2020 21:59 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


13:38

Sehr geehrte Damen und Herren,
für folgenden Sachverhalt bitte ich um rechtliche Unterstützung:

Aufgrund einer leuchtenden Motorkontrollleuchte haben wir unser Fahrzeug in eine nahegelegene Fachwerkstatt gebracht. Nach einer kurzen Untersuchung wurden mir 2 Defekte genannt, die ggf. den Fehler auslösen: -defekte Drosselklappe, defekte Kurbelgehäuseentlüftung. Die Gesamtkosten ca. 850€ habe ich telefonisch genannt bekommen und bestätigt.

Die Drosselkappe wurde getauscht.
Beim Ausbau der Kurbelgehäuseentlüftung lies sich wohl eine Einspritzdüse (Diesel) nicht ausbauen, woraufhin es mit Gewalt versucht wurde. Nachdem der Ausbau der Düse auch so nicht erfolgreich war, wurde ich angerufen dass ich einen neuen Zylinderkopf deswegen bräuchte. Meinem Wunsch nach Rückbau konnte nicht nachgekommen werden, da die Düse jetzt beschädigt ist und nicht mehr verwendet werden kann. Ich habe nun einen KV für den Tausch des Zylinderkopfes bekommen über ca. 4500€.

Mein Verständnis ist, dass ich vor den "Gewaltmaßnahmen" darüber hätte informiert werden müssen, dass weitere Beschädigungen auftreten können - bis hin zum jetzigen Motorschaden. Die Werkstatt sieht das jedoch nicht so.

Wie ist hier die Rechtslage?
Muss die Werkstatt für den entstandenen Schaden haften oder tatsächlich ich?
Wie muss ich mich der Werkstatt gegenüber verhalten? Wir benötigen das Auto dringend, möchten die Kosten jedoch nicht tragen. Dazu hat das Auto bereits 300tkm, für uns bedeutet das einen wirtschaftlichen Totalschaden bei einem Fahrzeug was vor dem Werkstattbesuch noch bedingt fahrbereit war. Zudem ist nicht einmal sicher, ob der ursprüngliche Fehler mit den vereinbarten Maßnahmen behoben ist oder ggf. doch der DPF o.ä. defekt ist.
Mit welchen Kosten müsste ich für eine rechtliche Vertretung rechnen?

Vielen Dank im Voraus

11.08.2020 | 22:35

Antwort

von


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81375 München
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben mit der Werkstatt einen Werkvertrag abgeschlossen.

Grundsätzlich hat die beauftragte Autowerkstatt natürlich die Pflicht, die Reparaturen fachgerecht und ordentlich auszuführen, sodass Mängel ausgebessert und Schäden behoben werden. Gelingt diese Autoreparatur nicht, tritt innerhalb von zwei Jahren die Gewährleistung in Kraft: Dann muss die Werkstatt dafür sorgen, dass die vereinbarten Pflichten durch eine Nachbesserung erfüllt werden.

Ob die Pflichtverletzung in der mangelhaften Diagnostik oder Repratur bestand, kann dahinstehen.

Sie sollten also eine Nachbesserung binnen einer angemessenen Frist verlangen, dies sind im allgemeinen 2 Wochen. Diese Fristsetzung sollte zum Nachweis per Einschreiben erfolgen.

Danach können Sie Schadensersatz verlangen.

Gerne kann ich Ihnen ein verbindliches Angebot zur Vertretung machen.
Teilen Sie mir dazu bitte auf meiner E-mail Adresse mit, ob Sie die außergerichtliche Vertretung oder auch die gerichtliche Wünschen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Richter


Rückfrage vom Fragesteller 13.08.2020 | 13:30

Sehr geehrter Hr. Richter,

vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
Welchen Einfluss hat der Restwert des Fahrzeug auf die nun zusätzlichen Reparaturkosten?
Kann die Werkstatt sich darauf beziehen und dadurch die jetzt entstandenen Zusatzaufwände verweigern?

Dieses Satz verstehe ich leider nicht: "Ob die Pflichtverletzung in der mangelhaften Diagnostik oder Repratur bestand, kann dahinstehen."

Bezügl. dem Angebot schreibe ich an Ihre e-Mail-Adresse.

MfG.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.08.2020 | 13:38

Sehr geehrter Fragesteller,

meiner Meinung nach liegt eine Pflichtverletzung ENTWEDER in der mangelhaften Diagnostik oder der mangelhaften Repratur. Natürlich setzt ein Schadensersatzanspruch auch Verschulden voraus.
Die Werkstatt hätte meiner Meinung erkennen müssen, dass sich das Teil nicht ohne Beschädigung lösen lässt und abbrechen müssen, bevor ein Schaden entsteht.

Der Restwert hat keinen Einfluss auf die Reparaturkosten.

Gerne erwarte ich Ihre Nachricht.

Beste Grüße
RA Richter

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