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Motorschaden an gebrauchtem PKW


13.10.2005 22:03 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Sachlage liegt vor:
Ich kaufte mitte Januar einen gebrauchten PKW (BJ 06.2000) für ca. 14Teur.
Nachdem ich ca. 1 Woche nach Autokauf die "fehlende Motorleistung" beklagte wurde festgestellt, dass der Vor- und Hauptkat defekt ist. Nach einem kostenlosen Kulanztausch war der Fehler soweit behoben.
Kurz danach stieg der Ölverbrauch des PKW auf das 5fache was man als "normal" bezeichen könnte. Außerdem trat der Leistungsverlust schleichend wieder auf.
Nachdem ich mich umfangreich über das Problem infomiert habe, welches mit diesem Modell PKW (Toyota MR2 W3)recht oft auftritt erfuhr ich, dass genau diese Problematik zu einem recht rasch eintretenden Motorschaden führen wird.
Da der PKW keine Werksgarantie mehr hat sondern lediglich eine einjährige Zusatzgarantie "CarGarantie" ist überhaupt nicht klar wer die Kosten für den kommenden Motorschaden tragen wird (ca. 5-6Teur).
Kann ich den Händler hier belangen, sollte es nicht zu einem 100%igen Kulanzausch des Motorblocks kommen - oder wie kann ich am besten vorgehen?

Mit freundlichen Grüßen,

C. Nold

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Seit dem 1. Januar 2002 gilt die neue, europäische Gewährleistung: Mehr Rechte für den Verbraucher, aber viele Ausnahmen durchbrechen die Regel.

Neu ist, dass die Gebrauchtwagenhändler für Autos, die sie verkaufen, jetzt zwei Jahre lang haften. „Sachmängelgewährleistung“ heißt das im Juristendeutsch. Als Sachmangel gilt alles, was von der vertragsgemäßen Beschaffenheit abweicht: beim Auto also das, was die Fahrtüchtigkeit oder die Verkehrssicherheit des Wagens einschränkt.

Die neu geschaffenen Verbesserungen beinhalten seit dem 1. Januar 2002 auch die Haftung für Folgeschäden.

Hinzu tritt eine gesetzliche Beweislastumkehr in den ersten 6 Monaten. Tritt hier ein Mangel auf, wird vermutet, dass dieser bereits beim Kauf vorlag und der Händler müsste das Gegenteil beweisen.

Die Kosten für einen evt. Motorschaden, muss in Ihrem Fall daher der Handler tragen, soweit er die bisherigen Reparaturen nicht ordnunsgemäß durchgeführt hat und der Motorschaden deshalb eingetreten ist.

Setzen Sie dem Händler eine Frist zur Behebung des Mangels und drohen Sie mit Rücktritt vom Kaufvertrag oder Minderung des Kaufpreises.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

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